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Start something that matters!

14 Okt

Der Gründer von TOMS erklärt in seinem neuen Buch wie er ein profitables Unternehmen aufbaute, das mittlerweile mehr als 1 Million Schuhe an arme Menschen auf der ganzen Welt gespendet hat.

Es war im Jahr 2006 als Blake Mycoskie, ein 29jähriger US-Amerikaner, seinen Urlaub in Argentinien verbrachte. Während er die Landschaft und die netten Menschen genoß, entdeckte er die traditionellen argentinischen „Alpargata“-Schuhe. Sein erster Gedanke war, dass sich diese Art von Schuhen sehr gut in seiner Heimat verkaufen lassen würden. Auf der gleichen Urlaubsreise traf er eine amerikanische Frau, die Schuhe an argentinische Kinder aus armen Verhältnissen verteilte. Das Unternehmer-Gen in Blake wachte auf: „Warum gründet man nicht ein Unternehmen, um die armen Kinder mit Schuhen zu versorgen? Warum finden wir nicht eine Lösung, die einen konstanten Strom von Schuhen garantiert und das nicht nur zu Zeiten, wenn barmherzige Leute eine Spende tätigen?“

Dieser Gedanke legte den Grundstein für die Gründung von TOMS Shoes (Abkürzung für „Tomorrow’s Shoes“), eine Firma, über die wir in diesem Blog schon mehrmals berichteten. Kaufe ein Paar Schuhe und TOMS gibt einem armen Kind irgendwo auf der Welt ein Paar Schuhe. Letztes Jahr konnte TOMS berichten, dass mittlerweile die Schwelle von 1 Million gespendeten Schuhen durchbrochen wurde.

Mittlerweile hat TOMS sein Produktspektrum ausgeweitet: Nicht nur kann man durch den Kauf von Schuhen armen Menschen helfen, sondern auch die schicken Brillen von TOMS Eyewear helfen, das Not auf der Welt zu lindern. Jede verkaufte Brille hilft, das gefährdete Augenlicht eines Menschen zu bewahren.

In seinem neuen Buch „Start something that matters“ beschreibt Blake Mycoskie die grundlegenden Ideen hinter einer solchen Firma. Er gibt eine Reihe von Beispielen wie andere Leute eine ähnliche Idee hatten und ihre eigenen Unternehmen gegründet haben, wo der Profit nicht im Vordergrund steht, sondern der Blick auf notleidende Menschen.

So erzählt Mycoskie von Lauren Bush und ihrer Firma Feed Projects, Eric Ryan und Adam Lowry als Gründer von method, Sean Carasso von Falling Whistles, Scott Harrison von charity:water oder Carmin Black von halfunited. Allein schon wegen dieser Auflistung lohnt sich das Buch!

Mycoskies Kernbotschaft besteht aber in 6 Hinweisen, die jeder folgen sollte, der etwas Sinnvolles starten und erhalten will. Jedem, der schon mal in den Selbsthilfe-Kapiteln von Business-Büchern geblättert hat, werden diese Hinweise bekannt vorkommen:

  1. Find your story.
  2. Face your fears.
  3. Be resourceful without resources.
  4. Keep it simple.
  5. Build trust.
  6. Realize that giving is a good business.

So simpel und trivial sich diese Hinweise auch lesen, so begeistert und leidenschaftlich schreibt Mycoskie darüber (wenn wir nicht schon Caleb’s Hill gegründet hätten, würden wir es nach dem Buch auf jeden Fall tun!). Und das macht er sehr erfolgreich: Das Buch ist momentan etwas länger als 1 Monat auf dem Markt und ist schon auf Platz 1 der New York Times Bestellerliste bzw. Platz 3 bei Amazon! Das Buch ist für jeden interessant, der etwas unternehmerischen Geist in sich hat und gerne über Unternehmen liest, die auf mehr aus sind als die reine Profitmaximierung.

Gerne möchten wir euch noch ein paar Links und Videos ans Herz legen! Zum einen ist da der persönliche Blog von Blake Mycoskie, in dem er viele lesenwerte Gedanken festhält und über seine Erfahrungen und Auftritte berichtet. Einfach auf das Bild unten klicken und ihr werdet zu seinem Blog weitergeleitet.

In bester TOMs Manier gibt es natürlich auch das offizielle Video zum Buch. Es lohnt sich zu schauen und macht Appetit auf mehr.

Die Idee hinter TOMS hat mittlerweile mehrere Künstler inspiriert. Ein interessantes Gedicht von David Bowden über das „One for One“-Prinzip von TOMS gibt es hier:

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