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Unsere Hilfsaktion in Kapstadt, Südafrika!

21 Feb

So viele gespannte Kindergesichter auf einmal! Nachdem sich die Kinder im Gemeinschaftssaal des Townships versammelt hatten, stieg die Spannung als der Pick-Up mit den Geschenken ankam. Was wir genau gemacht haben, lest ihr hier:

Kreefgat-Girl

Kreefgat-Girl

Mitten in Kapstadt, Südafrika liegt das Kreefgat. Kreefgat ist ein Stadtviertel, gekennzeichnet durch Sozialwohnungen und einfachen Hütten in Hinterhöfen. Es herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit, hohe Kriminalität und Drogenproblematik. Viele Kinder wachsen vernachlässigt auf, da das wenige Geld, das zur Verfügung steht, häufig durch die Eltern in Drogen und Alkohol umgesetzt wird. Die Kinder sind oft allein und ohne Aufsicht auf der Straße, wo Straßengangs sehr präsent sind.

Doch mitten in dieser ärmlichen Gegend gibt es die Mizpah Initiatives, eine lokale private Hilfsorganisation. Mizpah nimmt sich der Kinder an, gibt ihnen einen Zuhause, Zuflucht, Essen und kümmert sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten um eine gute Ausbildung der Kinder.

Voraussetzung für einen Schulbesuch in Südafrika ist allerdings eine Schuluniform. Dies mag für deutsche Ohren ungewöhnlich

Die wartenden Jungs

Die wartenden Jungs

klingen, ist aber in vielen Ländern normal. Insbesondere in den ärmlichen Regionen, in denen wir unsere Hilfsprojekte durchführen, kann man nicht davon ausgehen, dass die Kinder ohne Schuluniformen mit vollständiger und sauberer Kleidung erscheinen. Da die Kreefgat-Kinder aus ärmlichen Verhältnissen kommen und sich daher keine eigene Schuluniform leisten können, verringern sich ihre Chancen auf eine gute Ausbildung.

Das wollten wir ändern und haben uns im Rahmen unseres One for One-Versprechens in Kreefgat engagiert! Wir haben eine kleine Nähstube mit drei sympathischen älteren Damen mit der Herstellung beauftragt. Für jedes Kind sollte eine komplette Schuluniform in seiner Größe hergestellt werden. Jede Schuluniform besteht aus einem sog. Tracking Suit, einem Schulhemd und passenden Socken. Alles natürlich in den Farben des jeweiligen Schuldistrikts. Die Damen waren dadurch mehrere Wochen mit dem Zuschneiden und Nähen ausgelastet.

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 Nach einigen Wochen des Zuschneidens und Nähens, kam der große Tag! Der Tag, an dem wir den Kindern ihre neuen Schuluniformen überreichen wollten. Der große Gemeinschaftssaal im Kreefgat wurde reserviert und die Kinder zusammengeholt. Langsam füllte sich der Raum mit einer Menge von Kindern, die gespannt und mit großen Augen beobachteten, was nun passieren würde. Mit einem Pick-Up wurden die Uniformen von der Näherei zum Gemeinschaftssaal transportiert. Während im Saal die Menge der quirligen Kinder mit Bewegungsspielen beschäftigt wurden, halfen einige der Kinder beim Entladen des Pick-Ups.

Große Erwartungen!

Dann kam der große Moment der Verteilung! Die Kinder wurden einzeln nach vorne gerufen und ihnen wurde ihre persönliche Schuluniform überreicht. Die Freude und der Stolz der Kinder, eine eigens für sie hergestellte Schuluniform geschenkt zu bekommen, sind sogar auf den Fotos deutlich zu erkennen. Viele Kinder probierten die Uniformen sofort vor Ort an und posierten stolz mit ihnen.

Viele dieser Kinder führen ein Leben unter schwierigen Umständen und haben wahrscheinlich noch nie etwas ohne Grund geschenkt bekommen. Daher sind die Uniformen für die Kinder mehr als nur Textilien, sondern eine besondere Form der Wertschätzung.

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Warum dieses Hilfsprojekt wirklich hilft:

Es öffnet den Zugang zur Bildung

Bildung ist für uns der größte Hebel, um positive Veränderungen in der Welt zu bewirken. Es ist eine der wichtigsten, langfristigen Weichenstellungen im Leben eines Kindes. In vielen Ländern ist es nicht nur üblich eine Schuluniform zu tragen, sondern auch zwingende Voraussetzung für einen Schulbesuch.

Die Schuluniformen werden vor Ort hergestellt

Wir wollen durch unsere Hilfsprojekte möglichst viel Nutzen stiften. Das fängt für uns schon bei der Produktion der Schuluniformen an. Daher finanzieren wir die Produktion der Schuluniformen vor Ort und zwar im gleichen Viertel, in dem die Kinder, an die wir die Schuluniformen später verteilt haben, auch wohnen. Wir helfen dadurch den Menschen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und die lokale Wirtschaft zu stärken.

Wir arbeiten mit einer lokalen Hilfsorganisation zusammen

Es ist uns wichtig, dass unsere Hilfsprojekte nicht nur kurzfristig helfen, sondern effektiv umgesetzt werden. Daher arbeiten wir auch in Kapstadt mit Mizpah Initiatives zusammen, einer lokalen Hilfsorganisation, die langfristig vor Ort ist. Mizpah Initiatives weiß besser, welches Kind Schuluniformen benötigt und kennt die Kinder persönlich.

Es kommt bedürftigen Kindern zugute

Die Kinder, denen wir die Schuluniformen schenken werden, leben oftmals ein hartes Leben. Viele der beschenkten Kinder haben ein sehr hartes Leben und haben wahrscheinlich noch nie etwas ohne Grund geschenkt bekommen! Daher sind die Schuluniformen für viele von ihnen mehr als Kleidung, sondern eine besondere Art der Wertschätzung!

Noch Fragen?

Hast Du noch eine Frage zu unserem Hilfsprojekt in Kapstadt? Dann schreib uns eine Mail und wir beantworten sie Dir!

Du findest gut, was wir machen? Dann sollten wir in Kontakt bleiben. Abonnier  unseren Newsletter oder folge uns auf Facebook und Twitter.

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Hilfe für Schulkinder in Kapstadt, Südafrika!

17 Okt

Unser neues Hilfsprojekt kommt und dafür brauchen wir Deine Hilfe!

Wir wollen dieses Jahr 75 Kindern aus einem » ärmlichen Viertel in Kapstadt ein besonderes Weihnachten bescheren. Wie wir das machen wollen und warum wir deine Hilfe dazu brauchen, liest du hier:

Mitten in Kapstadt, Südafrika liegt das Kreefgat. Kreefgat ist ein Stadtviertel, gekennzeichnet durch Sozialwohnungen und einfachen Hütten in Hinterhöfen. Es herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit, hohe Kriminalität und Drogenproblematik. Viele Kinder wachsen vernachlässigt auf, da das wenige Geld, das zur Verfügung steht, häufig durch die Eltern auch in Drogen und Alkohol umgesetzt wird. Die Kinder sind oft allein und ohne Aufsicht auf der Straße, wo Straßengangs sehr präsent sind.

Doch mitten in dieser ärmlichen Gegend gibt es die Mizpah Initiatives, eine lokale Hilfsorganisation. Mizpah nimmt sich der Kinder an, gibt ihnen einen Zuhause, Zuflucht, Essen und kümmert sich um eine gute Ausbildung der Kinder.

Voraussetzung für einen Schulbesuch in Südafrika ist allerdings eine Schuluniform. Da die Krefgaat-Kinder aus ärmlichen Verhältnissen kommen und sich daher keine eigene Schuluniform leisten können, verringern sich die Chancen auf eine gute Ausbildung.

Das wollen wir ändern! Rechtzeitig zum Start des neuen Schuljahres in Kapstadt, wollen wir dieses Weihnachten 75 Kinder aus Krefgaat mit brandneuen Schuluniformen ausstatten! Die Schuluniformen werden individuell für die Kinder vor Ort hergestellt und ermöglichen ihnen den Schulbesuch.

Aber dazu brauchen wir deine Hilfe!

So kannst Du helfen: Je mehr Produkte wir verkaufen, desto mehr Schuluniformen können wir spenden. Eine komplette Ausstattung für ein Kind besteht aus einer Schuluniform, einem Schulhemd und Schulsocken. Und jeder Verkauf wird zu einer Spende. Hier ein paar Beispiele:

  • Ein Gästehandtuch -> ein Paar Schulsocken
  • Ein Handtuch -> ein Schulhemd
  • Zwei Badetücher -> eine Schuluniform

Je mehr Produkte wir verkaufen, desto mehr können wir spenden! Daher sollen von diesem Hilfsprojekt möglichst viele Leute erfahren:

Poste unsere Hilfsaktion bei Facebook, maile diese Seite an Freunde, twittere darüber oder bestell Dir unsere schicke, kostenlose Broschüre, um sie an deine Freunde zu verteilen.

Den aktuellen Spendenstand des Hilfsprojekts kannst Du immer an unserem Spendenbarometer auf unserer Webseite ablesen!

Warum dieses Hilfsprojekt wirklich hilft:

Es öffnet den Zugang zur Bildung
Bildung ist für uns der größte Hebel, um positive Veränderungen in der Welt zu bewirken. Es ist eine der wichtigsten, langfristigen Weichenstellungen im Leben eines Kindes. In vielen Ländern ist es nicht nur üblich eine Schuluniform zu tragen, sondern auch zwingende Voraussetzung für einen Schulbesuch.

Die Schuluniformen werden vor Ort hergestellt
Wir wollen durch unser Hilfsprojekt möglichst viel Nutzen stiften. Das fängt für uns schon bei der Produktion der Schuluniformen an. Daher finanzieren wir die Produktion der Schuluniformen vor Ort und zwar im gleichen Viertel, in dem die Kinder, an die wir die Schuluniformen später verteilen, auch wohnen. Wir helfen dadurch den Menschen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und die lokale Wirtschaft zu stärken.

Wir arbeiten mit einer lokalen Hilfsorganisation zusammen
Es ist uns wichtig, dass unsere Hilfsprojekte nicht nur kurzfristig helfen, sondern effektiv umgesetzt werden. Daher arbeiten wir auch in Kapstadt mit Mizpah Initiatives zusammen, einer lokalen Hilfsorganisation, die langfristig vor Ort ist. Mizpah Initiatives weiß besser, welches Kind Schuluniformen benötigt und kennt die Kinder persönlich.

Es kommt bedürftigen Kindern zugute
Die Kinder, denen wir die Schuluniformen schenken werden, leben oftmals ein hartes Leben. Viele der beschenkten Kinder haben ein sehr hartes Leben und haben wahrscheinlich noch nie etwas ohne Grund geschenkt bekommen! Daher sind die Schuluniformen für viele von ihnen mehr als Kleidung, sondern eine besondere Art der Wertschätzung!

Noch Fragen?

Hast Du noch eine Frage zu unserem Hilfsprojekt in Kapstadt? Dann schreib uns eine » Mail und wir beantworten sie Dir!

Du findest gut, was wir machen? Dann sollten wir in Kontakt bleiben. Abonnier unseren » Newsletter oder folge uns auf » Facebook und » Twitter.

fraisr – Mit Shopping die Welt verbessern

17 Jul

Das müsste besonders Euch Mädels gefallen: Shoppen und dabei die Welt verbessern (Sorry für das Klischee!). Wie das geht? Das Prinzip ist nicht neu, denn wer ein bisschen in sozialen Netzwerken unterwegs ist, kennt sie schon länger: Social Commerce Netzwerke wie z.B. fab.com. Doch seit Herbst 2012 gibt es mit fraisr.com ein Startup, das so etwas wie ein soziales „Social Commerce“ ist. Was bedeutet das und was ist das Besondere an fraisr.com?

Kaufen, Verkaufen, Gutes tun!

fraisr logo (Quelle: fraisr.com)

fraisr logo (Quelle: fraisr.com)

Die Idee hinter „social commerce“ besteht in der Integration von sozialen Netzwerken in Shops und die Begleitung des Kunden während des gesamten Kaufprozesses. Darunter fallen z.B. Empfehlungen von Produkten, maßgeschneiderte Angebote für den Kunden und die Möglichkeit, Produkte mit Freunden zu teilen. Das Potenzial hinter dieser Verknüpfung vom klassischen E-Commerce und sozialen Netzwerken ist recht groß. Was liegt näher als das Potenzial vom Handel in sozialen Netzen auch für einen guten Zweck zu nutzen? Also „Kaufen, Verkaufen, Gutes tun.“ Das ist die grundlegende Idee hinter fraisr.com.

Das fraisr-Konzept (Quelle: fraisr.com)

Das fraisr-Konzept (Quelle: fraisr.com)

Praktisch sieht das so aus: Auf der fraisr-Plattform können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten. Der Verkäufer kann einen frei wählbaren Teil des Verkaufspreises als Spende einstellen und festlegen, an welche Organisation der Teil gespendet werden soll. Zur Auswahl stehen unter anderem Die Arche, Reporter ohne Grenzen oder den Bundesverband Deutsche Tafeln. Dabei kann der Spendenanteil zwischen 10% und 100% variieren. Ergänzend muss dabei erwähnt werden, dass fraisr.com 6% des Verkaufspreises als Provision einbehält und der prozentuale Spendenanteil auf die restlichen 94% des Verkaufspreises angerechnet wird. Diese 6% Verkaufsprovision sind fair, denn Einstellgebühren werden bei fraisr nicht fällig. Man bezahlt also nur, wenn man erfolgreich verkauft hat.

Design und Angebot

Screenshot fraisr.com

Screenshot fraisr.com

Das Design ist sehr ansprechend und aufgeräumt. Der Käufer hat die Möglichkeit, in den verschiedenen Kategorien nach Produkten zu suchen oder sich nur diejenigen Produkte anzeigen zu lassen, die eine bestimmte Hilfsorganisation unterstützen. Die Höhe des Spendenanteils am Verkaufspreis ist übersichtlich auf den Produktfotos angezeigt, so dass man schon auf dem ersten Blick erkennen kann, wie hoch die Spende sein wird und an welche Organisation sie überwiesen wird.

Aber es wird auch eine Besonderheit geboten: Ist das eigene Nutzerkonto mit Facebook, Twitter, etc. verbunden, kann der Verkäufer den Käuferkreis seiner Produkte auch eingrenzen. Das ermöglicht es, z.B. Charity-Events für Freunde und Bekannte zu veranstalten und dabei einen Teil des Erlöses zu spenden. Dazu muss man fraisr allerdings bei der Anmeldung erlauben, auf den Online-Freundeskreis zuzugreifen, damit die Käufergruppe entsprechend eingeschränkt werden kann!

Die Kategorien reichen von Mode über Beauty bis Zuhause, allerdings sind stellenweise noch wenige Angebote in den Unterkategorien. Das aber stört nicht sonderlich, wenn man bedenkt, dass fraisr.com noch recht kurz am Markt ist.

Fazit

Man muss schon lange suchen, um eine Person zu finden, die Fairtrade und ökologische Nachhaltigkeit nicht gut findet. Aber im Alltag schaffen es nur die wenigsten von uns, den eigenen Ansprüchen auch gerecht zu werden. Da sind kleine Hilfen, die unseren Alltag etwas „sozialer“ machen, sehr nützlich.

Vor diesem Hintergrund stellt fraisr.com eine willkommene Möglichkeit dar, das Kaufen und Verkaufen ein bisschen sozialer zu gestalten. Wenn man also nicht nur kaufen und verkaufen, sondern dabei auch noch etwas Gutes tun möchte, dem ist fraisr.com wärmstens zu empfehlen. Schau gleich mal rein oder werde Facebook-Fan.

Da wir die Idee auch gut finden, verkaufen wir ab sofort auch unsere Produkte über fraisr! Zum Start haben wir uns mit dem fraisr-Team ein kleines Gewinnspiel für unsere Facebook-Fans einfallen lassen!

Pure Soul

29 Mai

Die Flut von Magazinen und Zeitschriften kann jeder von uns im örtlichen Supermarkt bewundern. Die meisten dieser Zeitschriften erscheinen allerdings irgendwie austauschbar. Aber ab und zu erwischt man dann doch eine Zeitschrift, die nicht nur im Druckformat etwas anders ist, sondern auch eine etwas andere Ausrichtung hat. Wir stellen vor: Pure Soul.

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Pure Soul ist ein neues Frauenmagazin im Hochglanzformat und widmet sich Themen aus den Bereichen Spiritualität, Meditation und Lebensglück. „Pure Soul“ erscheint vier Mal im Jahr (weitere Infos hier). Zudem gibt es die „Pure Soul“  über iTunes oder google Play Store: hier erhält man die vergangenen Ausgaben gratis und die aktuelle Ausgabe zu einem günstigeren Preis. Natürlich ist das Magazin auch bei Facebook aktiv.

Das Schöne ist: In der aktuellen Ausgabe sind auch wir von Caleb’s Hill vertreten! Die kreative Firmenidee von Caleb’s Hill war „Pure Soul“ einen großen Artikel mit schönen Fotos von unseren Hilfsaktionen in Uganda und Indien wert. Zum Lesen des Artikels einfach auf den Artikel unten klicken!

PureSoul

Neue Hilfsaktion: Über 100 ugandische Kinder freuen sich über neue Schuluniformen!

25 Apr

Die Slums von Kampala, Uganda, sind normalerweise kein Ort, an den sich westliche Touristen verirren. Doch ist es der Ort, wo wir unsere neue Hilfsaktion durchgeführt haben.

In den letzten Monaten haben wir genug Produkte verkauft, um unsere nächste Hilfsaktion durchzuführen. Dazu haben wir uns einen besonderen Ort ausgesucht: Die Schulkinder der Naomi-Froese-Schule in Bukassa am Rande von Kampala, der Hauptstadt Ugandas.

Die Schule unterrichtet ca. 310 Schüler und ist selbst gerade nur mit den nötigsten Dingen ausgestattet. Strom gibt es erst seit knapp 2 Jahren und das Wasser wird durch eine Wasserpumpe aus einem Brunnen per Hand gepumpt. Die Kinder kommen aus ärmlichen Verhältnissen. Teilweise ist die Not so groß, dass 105 der Schüler als Internatskinder aufgenommen wurden. Finanziert wird das durch das Patenschaftsprogramm unserer Partnerhilfsorganisation Global Care. Die Schule ist sehr dankbar für jede Unterstützung, die den Kindern im Schulalltag gegeben werden kann.

Hier haben wir mit unserer Hilfsaktion angesetzt: Wir spendeten mehr als 100 Schuluniformen an Kinder der Schule. Das Besondere daran: Um den Nutzen der Hilfsaktion zu maximieren, haben wir Näherinnen vor Ort in Kampala damit beauftragt, die Schuluniformen für uns herzustellen!

Mit der Produktion der 105 Schuluniformen haben wir fast ein Dutzend Frauen beauftragt. Diese Frauen kommen aus ärmlichen Verhältnissen und zeichnen sich durch eine beeindruckende Strebsamkeit und einen großen Stolz aus, mit dem sie ihre Arbeit verrichten. So nähte Justine Nabweteme die Schuluniformen mit ihrer Nähmaschine „in“ ihrem Nähladen vor einem Laden im ärmsten Stadtviertel von Kampala, Kasubi. Durch unseren Auftrag verdiente sie das Schulgeld, um ihre Tochter Schanita für viele weitere Monate zur Schule schicken zu können. Sowohl Justine als auch ihre Tochter Schanita könnt ihr in der Fotogalerie sehen.

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Die fertigen Schuluniformen wurden von den Kindern mit großer Freude in Empfang genommen. Die Mädchen bekamen je einen Rock und eine Bluse, die Jungs je ein Hemd und eine Hose. Für viele der Kinder ist es etwas Außergewöhnliches, neue Kleidung zu tragen und ihre Freude und Stolz lässt sich an ihren Augen ablesen! Besonders Betty aus dem Stadtteil Bukassa hat sich über die Schuluniform gefreut: „Ein so schönes Kleid habe ich noch nie getragen – ich möchte es am liebsten gar nicht mehr ausziehen!“

Da die meisten Kinder ein sehr hartes Leben führen und wahrscheinlich noch nie etwas so teures geschenkt bekommen haben, stellen die Schuluniformen noch etwas anderes dar: Eine besondere Art der Wertschätzung der Kinder!

Helft Caleb’s Hill zu helfen!

Statt für Werbung benutzen wir unseren Profit, um notleidenden Menschen zu helfen. Daher sind wir mehr als andere Firmen auf Deine Hilfe angewiesen. Erzähl‘ Deinen Freunden von Caleb’s Hill, werde Caleb’s Hill-Fan auf Facebook und verschicke diesen Link per E-Mail an Deine Freunde!

Oder schau nach und lies mehr über unsere anderen Hilfsaktionen in Uganda und Indien! Eine Übersicht über unsere Hilfsaktionen findest Du hier.

Start something that matters!

14 Okt

Der Gründer von TOMS erklärt in seinem neuen Buch wie er ein profitables Unternehmen aufbaute, das mittlerweile mehr als 1 Million Schuhe an arme Menschen auf der ganzen Welt gespendet hat.

Es war im Jahr 2006 als Blake Mycoskie, ein 29jähriger US-Amerikaner, seinen Urlaub in Argentinien verbrachte. Während er die Landschaft und die netten Menschen genoß, entdeckte er die traditionellen argentinischen „Alpargata“-Schuhe. Sein erster Gedanke war, dass sich diese Art von Schuhen sehr gut in seiner Heimat verkaufen lassen würden. Auf der gleichen Urlaubsreise traf er eine amerikanische Frau, die Schuhe an argentinische Kinder aus armen Verhältnissen verteilte. Das Unternehmer-Gen in Blake wachte auf: „Warum gründet man nicht ein Unternehmen, um die armen Kinder mit Schuhen zu versorgen? Warum finden wir nicht eine Lösung, die einen konstanten Strom von Schuhen garantiert und das nicht nur zu Zeiten, wenn barmherzige Leute eine Spende tätigen?“

Dieser Gedanke legte den Grundstein für die Gründung von TOMS Shoes (Abkürzung für „Tomorrow’s Shoes“), eine Firma, über die wir in diesem Blog schon mehrmals berichteten. Kaufe ein Paar Schuhe und TOMS gibt einem armen Kind irgendwo auf der Welt ein Paar Schuhe. Letztes Jahr konnte TOMS berichten, dass mittlerweile die Schwelle von 1 Million gespendeten Schuhen durchbrochen wurde.

Mittlerweile hat TOMS sein Produktspektrum ausgeweitet: Nicht nur kann man durch den Kauf von Schuhen armen Menschen helfen, sondern auch die schicken Brillen von TOMS Eyewear helfen, das Not auf der Welt zu lindern. Jede verkaufte Brille hilft, das gefährdete Augenlicht eines Menschen zu bewahren.

In seinem neuen Buch „Start something that matters“ beschreibt Blake Mycoskie die grundlegenden Ideen hinter einer solchen Firma. Er gibt eine Reihe von Beispielen wie andere Leute eine ähnliche Idee hatten und ihre eigenen Unternehmen gegründet haben, wo der Profit nicht im Vordergrund steht, sondern der Blick auf notleidende Menschen.

So erzählt Mycoskie von Lauren Bush und ihrer Firma Feed Projects, Eric Ryan und Adam Lowry als Gründer von method, Sean Carasso von Falling Whistles, Scott Harrison von charity:water oder Carmin Black von halfunited. Allein schon wegen dieser Auflistung lohnt sich das Buch!

Mycoskies Kernbotschaft besteht aber in 6 Hinweisen, die jeder folgen sollte, der etwas Sinnvolles starten und erhalten will. Jedem, der schon mal in den Selbsthilfe-Kapiteln von Business-Büchern geblättert hat, werden diese Hinweise bekannt vorkommen:

  1. Find your story.
  2. Face your fears.
  3. Be resourceful without resources.
  4. Keep it simple.
  5. Build trust.
  6. Realize that giving is a good business.

So simpel und trivial sich diese Hinweise auch lesen, so begeistert und leidenschaftlich schreibt Mycoskie darüber (wenn wir nicht schon Caleb’s Hill gegründet hätten, würden wir es nach dem Buch auf jeden Fall tun!). Und das macht er sehr erfolgreich: Das Buch ist momentan etwas länger als 1 Monat auf dem Markt und ist schon auf Platz 1 der New York Times Bestellerliste bzw. Platz 3 bei Amazon! Das Buch ist für jeden interessant, der etwas unternehmerischen Geist in sich hat und gerne über Unternehmen liest, die auf mehr aus sind als die reine Profitmaximierung.

Gerne möchten wir euch noch ein paar Links und Videos ans Herz legen! Zum einen ist da der persönliche Blog von Blake Mycoskie, in dem er viele lesenwerte Gedanken festhält und über seine Erfahrungen und Auftritte berichtet. Einfach auf das Bild unten klicken und ihr werdet zu seinem Blog weitergeleitet.

In bester TOMs Manier gibt es natürlich auch das offizielle Video zum Buch. Es lohnt sich zu schauen und macht Appetit auf mehr.

Die Idee hinter TOMS hat mittlerweile mehrere Künstler inspiriert. Ein interessantes Gedicht von David Bowden über das „One for One“-Prinzip von TOMS gibt es hier:

Ein neues One for One: Feed Projects

2 Sep

Feed ProjectsManchmal stolpert man über eine Firma und ist von den Produkten begeistert. Dann hört man vom Firmenkonzept und von der Idee hinter den Produkten und kann für einen Moment nicht glauben, dass die hervorragenden Produkte mit einer noch besseren Idee verbunden sind. Dies ist besonders bei „One for One“-Firmen der Fall, also Firmen, die mit jedem verkauften Produkt einem bedürftigen Menschen oder einem sozialen Projekt helfen. Neben Caleb’s Hill haben wir euch bereits TOMS vorgestellt.

Eine weitere dieser „One for One“-Firmen ist Feed Projects. Feed Projects wurde vom Ex-Model Lauren Bush mit einem faszinierenden Konzept gegründet. Feed Projects stellen sehr schön designte Taschen, T-Shirts, Portemonnaies und andere Assecoires her. Jede verkaufte Tasche hilft dabei, einem notleidenden Kind Nahrung zu geben und damit den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Die Idee dazu kam Lauren Bush 2006 als sie eine Tasche als Spende für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen entwarf.

Beispiele der Feed Taschen

Beispiele der Feed Taschen

Der Erfolg von Feed wurde schnell sichtbar. Im zweiten Jahr nach Gründung führte das Versprechen von Feed Projects zur Versorgung von 37.500 hungrigen Kindern mit Nahrungsmitteln für jeweils ein ganzes Jahr! Laut Lauren Bush ist die effektivste Methode die Kinder mit Nahrung zu versorgen, die Verteilung der Nahrungsmittel im Rahmen von Schulernährungsprogrammen.

Feed Projects in Aktion: Ein Schulmädchen in Kenia

Feed Projects in Aktion: Ein Schulmädchen in Kenia

Lauren Bush mit Kindern in Ruanda

Der Kampf gegen Hunger ist bei Feed Projects gekoppelt mit umweltfreundlichen, sicheren und fairen Arbeitsbedingungen für alle Menschen, mit denen Feed Projects zusammenarbeitet. Die Taschen sind aus einem nachhaltigen Material gefertigt und als wiederverwendbare Alternativen zu Papier- und Plastiktüten designed.

Zuletzt haben wir euch noch ein Video eingefügt, das die Idee von Feed Projects erklärt. Beeindruckend und einfach, oder?