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Neue Hilfsaktion: Über 100 ugandische Kinder freuen sich über neue Schuluniformen!

25 Apr

Die Slums von Kampala, Uganda, sind normalerweise kein Ort, an den sich westliche Touristen verirren. Doch ist es der Ort, wo wir unsere neue Hilfsaktion durchgeführt haben.

In den letzten Monaten haben wir genug Produkte verkauft, um unsere nächste Hilfsaktion durchzuführen. Dazu haben wir uns einen besonderen Ort ausgesucht: Die Schulkinder der Naomi-Froese-Schule in Bukassa am Rande von Kampala, der Hauptstadt Ugandas.

Die Schule unterrichtet ca. 310 Schüler und ist selbst gerade nur mit den nötigsten Dingen ausgestattet. Strom gibt es erst seit knapp 2 Jahren und das Wasser wird durch eine Wasserpumpe aus einem Brunnen per Hand gepumpt. Die Kinder kommen aus ärmlichen Verhältnissen. Teilweise ist die Not so groß, dass 105 der Schüler als Internatskinder aufgenommen wurden. Finanziert wird das durch das Patenschaftsprogramm unserer Partnerhilfsorganisation Global Care. Die Schule ist sehr dankbar für jede Unterstützung, die den Kindern im Schulalltag gegeben werden kann.

Hier haben wir mit unserer Hilfsaktion angesetzt: Wir spendeten mehr als 100 Schuluniformen an Kinder der Schule. Das Besondere daran: Um den Nutzen der Hilfsaktion zu maximieren, haben wir Näherinnen vor Ort in Kampala damit beauftragt, die Schuluniformen für uns herzustellen!

Mit der Produktion der 105 Schuluniformen haben wir fast ein Dutzend Frauen beauftragt. Diese Frauen kommen aus ärmlichen Verhältnissen und zeichnen sich durch eine beeindruckende Strebsamkeit und einen großen Stolz aus, mit dem sie ihre Arbeit verrichten. So nähte Justine Nabweteme die Schuluniformen mit ihrer Nähmaschine „in“ ihrem Nähladen vor einem Laden im ärmsten Stadtviertel von Kampala, Kasubi. Durch unseren Auftrag verdiente sie das Schulgeld, um ihre Tochter Schanita für viele weitere Monate zur Schule schicken zu können. Sowohl Justine als auch ihre Tochter Schanita könnt ihr in der Fotogalerie sehen.

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Die fertigen Schuluniformen wurden von den Kindern mit großer Freude in Empfang genommen. Die Mädchen bekamen je einen Rock und eine Bluse, die Jungs je ein Hemd und eine Hose. Für viele der Kinder ist es etwas Außergewöhnliches, neue Kleidung zu tragen und ihre Freude und Stolz lässt sich an ihren Augen ablesen! Besonders Betty aus dem Stadtteil Bukassa hat sich über die Schuluniform gefreut: „Ein so schönes Kleid habe ich noch nie getragen – ich möchte es am liebsten gar nicht mehr ausziehen!“

Da die meisten Kinder ein sehr hartes Leben führen und wahrscheinlich noch nie etwas so teures geschenkt bekommen haben, stellen die Schuluniformen noch etwas anderes dar: Eine besondere Art der Wertschätzung der Kinder!

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Oder schau nach und lies mehr über unsere anderen Hilfsaktionen in Uganda und Indien! Eine Übersicht über unsere Hilfsaktionen findest Du hier.

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1zu1-Hilfsaktion: Hilfe für indische Schulkinder!

18 Jun

Für jedes verkaufte Produkt spendet Caleb’s Hill irgendwo auf der Welt einer bedürftigen Person ein gleichwertiges Produkt. Versprochen. Dieses 1zu1-Versprechen führte zur Ausstattung von mehr als 100 Kindern in Indien mit neuen Schuluniformen!

Die ersten Uniformen kommen an!

Die Idee dazu kam bei der ersten Hilfsaktion in den Slums von Dehradun, Uttarakhand im indischen Himalaya. Damals wurden hunderte wärmende Decken an notleidende Familien mit Kindern verteilt. Die meisten der Unterkünfte der Familien haben nur einen Raum und bestehen meistens aus Lehmwänden und Grasdächern. Manche Familien haben zwar Elektrizität, Wasser und Sanitäranlagen, aber die wenigstens Familien haben alle drei Dinge. In diesen Hütten leben die Familien mit ihren Kindern.

Das Verteilen der Decken wurde damals auf diejenigen Familien beschränkt, die ihren Kindern einen Schulbesuch erlauben. Da lag es nahe, diesen Familien nicht nur mit wärmenden Decken zu helfen, sondern die Kinder auch bei ihrem Schulbesuch zu unterstützen.

Mehr als 200 gespendete Schuluniformen

Durch unsere Partnerhilfsorganisation Kinderhilfswerk Global-Care statteten wir nun mehr als 100 Kinder mit jeweils zwei Sets von Schuluniformen aus. Die Schuluniformen kommen den Schülern der Dehradun Public School in Prem Nagar, einem kleinen Dorf neben Dehradun, zu Gute. Diese Schule gibt Kindern aus armen Verhältnissen Bildungschancen und konzentriert sich dabei auch auf Hilfe für Mädchen, da sie oftmals noch stärker von den Bildungschancen ausgeschlossen werden. Inzwischen ermöglicht die Schule mehr als 330 Kindern eine Schulausbildung.

Es kann also aus ein paar Handtüchern auch mal eine brandneue Schuluniform für ein Kind in Indien werden!

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Lesen Sie über unsere anderen Hilfsaktionen in Uganda und Indien! Eine Übersicht über unsere Hilfsaktionen finden Sie hier.

1zu1-Hilfsaktion in Kampala, Uganda!

15 Mai

Sie sind der Grund, warum wir Caleb’s Hill gegründet haben: die 1zu1-Hilfsaktionen. Wenn man die Bilder sieht, die Geschichten dahinter hört und merkt, wie die Leben fremder Menschen positiv beeinflusst werden, dann macht das Arbeiten noch viel mehr Freude!

Nachdem wir bei unserer letzten Hilfsaktion in zwei Slums in der Region Uttarakhand in Indien geholfen haben, wechselten wir diesmal den Kontinent und halfen in Uganda. Für unsere Hilfsaktion wurden dabei zwei Städte ausgesucht: Zum einen die Hauptstadt Kampala und zum anderen die Stadt Lira, im Norden Ugandas, wo bis vor wenigen Jahren noch bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten.

Zusammen mit unserer Partnerhilfsorganisation Kinderhilfswerk – Global Care haben wir uns eine ungewöhnliche Gruppe von Bedürftigen ausgesucht: Großmütter! Warum wir uns ausgerechnet Großmütter ausgesucht haben, können Sie unten lesen.


Was haben wir gemacht?

Wie große Teile des afrikanischen Kontinents ist auch Uganda von einer starken AIDS-Verbreitung betroffen: Die HIV-Infektionsrate wird momentan auf 5-15% geschätzt [1]. Dies ist einer der Gründe für die geringe Lebenserwartung von nur 48 Jahren [2] in Uganda. Zusammen mit der hohen Fruchtbarkeit (7,1 Kinder pro Frau) führt dies zu einem sehr geringen Altersdurchschnitt der Bevölkerung von lediglich 15 Jahren.

So ist es eine traurige Tatsache, dass in manchen Gegenden fast die komplette Elterngeneration an AIDS verstorben ist und damit eine Vielzahl von verwaisten Kindern hinterlässt. Oftmals kümmert sich die Generation der Großeltern um ihre elternlosen Enkel, allerdings ist auch diese Generation von viel Leid betroffen. Da während des totalitären Regierungsstils von Idi Amin viele Männer bei den Kämpfen umkamen, leben vielmals nur noch die Großmütter.

Diese Großmütter sind meistens über 70 Jahre alt und haben sowohl den Tod ihrer Männer im Krieg als auch den AIDS-Tod ihrer eigenen Kinder erlebt und ziehen nun zum zweiten Mal in ihrem Leben Kinder groß. Diese alten Frauen kommen durch das Erziehen ihrer Enkel nicht nur an ihre körperlichen sondern auch an ihre finanziellen Grenzen und sind dankbar für jede Hilfe. Sie werden daher durch ein ‚Großmutter-Projekt‘ unserer Partnerhilfsorganisation unterstützt.

Im Rahmen dieses ‚Großmutter-Projekts‘ haben wir zum einen in der Hauptstadt Kampala und zum anderen in der Stadt Lira über 100kg bzw. 50kg Decken gekauft. Wir haben die Decken über einheimische Mitarbeiter bei lokalen Händlern vor Ort bezogen, um schon durch den Einkauf der Ware den Menschen vor Ort zu helfen. Die Bilder vom Einkauf zeigen die Händlerin, deren kompletten Bestand wir aufgekauft haben, so dass sie noch zusätzliche Ware von benachbarten Händlerinnen holen musste!

Bei unserem Einkauf haben wir darauf geachtet, teure und hochwertige Decken zu kaufen, da billige Decken aufgrund der hohen Feuchtigkeit in den Häusern schnell verfaulen können. Ein Teilnehmer der Verteilaktion berichtete, dass manche Häuser sich in einem so schlimmen Zustand befänden, dass man in Europa wahrscheinlich noch nicht mal seinen Rasenmäher dort unterstellen würde, weil dieser sonst vermodern und verrosten würde. Daher achteten wir beim Einkauf auf Qualität statt Quantität.

Die eingekauften Decken wurden bei persönlichen Besuchen den Frauen übergeben. Die nachfolgenden Bilder zeugen von der Freude der Frauen über die unerwarteten Geschenke.

Besonders berührt hat uns die Geschichte einer Großmutter (siehe Fotos unten), die aufgrund ihrer Gesundheit auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Zwar besitzt sie mittlerweile einen Rollstuhl, allerdings kann sie ihn wegen des desolaten Straßenzustands nicht benutzen und verwendet stattdessen eine alte Holzkrücke. Diese Frau hat im Krieg während der Herrschaft von Idi Amin ihren Mann verloren. Da die eigenen 4 Töchter in den vergangenen Jahren an AIDS gestorben sind, zieht sie ihre 7 Enkelkinder alleine auf.

Zuletzt möchten wir noch von einer besonderen Situation berichten: Bei einem Treffen im Rahmen des ‚Großmutter-Projekts‘ wurden von uns einige Decken an die anwesenden Großmütter verteilt. Aus Freude und Dankbarkeit über die Geschenke tanzten und sangen die Frauen! Es ist ein beeindruckendes Gefühl durch unsere 1zu1-Hilfsaktionen soviel Freude in mehreren tausend Kilometer Entfernung auszulösen!

Mehr Bilder finden Sie unter www.calebshill.de!

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[1] Quelle: United Nations Development Programme: Human Development Report 2008/09

[2] Quelle: Länderdatenbank der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung

Zwei Videos unserer Hilfsaktion in Indien!

22 Apr

Bei unserer letzten Hilfsaktion im Himalaya verteilten wir an Familien in zwei Slums hunderte wärmende Decken. Die Decken wurden den Familien persönlich übergeben und mit einer großen Dankbarkeit angenommen. Den vollständigen Bericht über die Hilfsaktion könnt ihr hier lesen.

Die Familien erklärten sich gerne dazu bereit, sich mit den Decken fotografieren zu lassen, um euch zu zeigen, wo die Spenden angekommen sind. Neben den Bildern möchten wir euch aber zwei Videos nicht vorenthalten. Sie wurden während des Verteilens der Decken aufgenommen und geben einen guten Eindruck unter welchen Bedingungen die Menschen in den Slums leben und dass die Decken direkt den Armen geholfen haben. Es ist für uns eine unglaubliche Motivation zu sehen, wie die Decken dankbar angenommen wurden.

Die Videos wurden von einem Mitarbeiter unserer Partnerhilfsorganisation Kinderhilfswerk – Global Care aufgenommen. Er hatte seine Videokamera mitgenommen, um die Lebensbedingungen der Menschen in den Slums zu filmen und zu zeigen wie dankbar die Menschen die Decken angenommen haben. Wir haben absichtlich darauf verzichtet, die Videos zu bearbeiten.

Das erste Video zeigt eine kleine Familie. Sie leben in einer winzigen Grashütte und haben lediglich ein Bett, in dem sowohl die Eltern als auch die zwei Kinder schlafen. Die beiden Kinder auf dem Video besuchen die örtliche Schule, da die Decken nur an Familien verteilt wurden, die ihren Kindern einen Schulbesuch erlauben.

Obwohl es sich um eine vierköpfige Familie handelt, leben sie ohne Elektrizität und fließendes Wasser und bereiten ihr Essen auf dem Erdboden zu. Der kleine Junge zeigt seine Brandverletzungen am Arm, die er sich durch heißes Teewasser zugezogen hat. Obwohl die Familie so arm ist, beeindruckt uns die Würde, mit der sie die Spende annehmen.

Das zweite Video zeigt einen jungen Vater mit seinem Sohn. Die Mutter befindet sich momentan im Krankenhaus. Auch diese Familie lebt in einer der Grashütten des Slums und besitzt im Gegensatz zur Familie im ersten Video nicht einmal ein richtiges Bett. Die kleine Familie schläft auf den schmutzigen Bettlaken auf dem Boden. Da auch hier Elektrizität und fließendes Wasser fehlen, wird das Essen über einer kleinen Feuerstelle auf dem Boden zubereitet. Am Ende des Videos bedankt sich der Vater für die Decken. Zusammen mit dem Dank der Familie im ersten Video geht dieser Dank an unsere Kunden, die durch ihren Kauf diese Hilfsaktion möglich gemacht haben!

In der kommenden Woche folgt der Bericht über die Hilfsaktion, die wir in Uganda durchgeführt haben. Wenn ihr lesen wollt, was wir dort gemacht haben, dann tragt euch hier in den E-Mail-Verteiler ein oder abonniert diesen Blog (auf der Startseite oben rechts)!

Aufregende Zeiten

29 Jan

Es sind aufregende Zeiten bei Caleb’s Hill, denn wir planen momentan unsere erste 1zu1-Hilfsaktion! Es macht einfach Spaß zu sehen, dass unsere Idee Früchte trägt und wir den ersten Menschen helfen können! Da habt ihr als unsere Kunden und Unterstützer natürlich den größten Anteil dran!

Noch können wir keine Details ausplaudern, aber so viel können wir schon einmal verraten: Unsere erste Hilfsaktion wird in den kommenden Wochen in Nordindien am Rande des Himalaya-Gebirges stattfinden. Wir werden euch natürlich auf dem Laufenden halten. Wenn ihr die Neuigkeiten als Erste haben wollt, dann tragt euch doch für unseren Newsletter auf http://www.calebshill.de ein oder abonniert diesen Blog!