Tag Archives: Afrika
Bild

Unsere Hilfsaktion in Kapstadt, Südafrika!

21 Feb

So viele gespannte Kindergesichter auf einmal! Nachdem sich die Kinder im Gemeinschaftssaal des Townships versammelt hatten, stieg die Spannung als der Pick-Up mit den Geschenken ankam. Was wir genau gemacht haben, lest ihr hier:

Kreefgat-Girl

Kreefgat-Girl

Mitten in Kapstadt, Südafrika liegt das Kreefgat. Kreefgat ist ein Stadtviertel, gekennzeichnet durch Sozialwohnungen und einfachen Hütten in Hinterhöfen. Es herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit, hohe Kriminalität und Drogenproblematik. Viele Kinder wachsen vernachlässigt auf, da das wenige Geld, das zur Verfügung steht, häufig durch die Eltern in Drogen und Alkohol umgesetzt wird. Die Kinder sind oft allein und ohne Aufsicht auf der Straße, wo Straßengangs sehr präsent sind.

Doch mitten in dieser ärmlichen Gegend gibt es die Mizpah Initiatives, eine lokale private Hilfsorganisation. Mizpah nimmt sich der Kinder an, gibt ihnen einen Zuhause, Zuflucht, Essen und kümmert sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten um eine gute Ausbildung der Kinder.

Voraussetzung für einen Schulbesuch in Südafrika ist allerdings eine Schuluniform. Dies mag für deutsche Ohren ungewöhnlich

Die wartenden Jungs

Die wartenden Jungs

klingen, ist aber in vielen Ländern normal. Insbesondere in den ärmlichen Regionen, in denen wir unsere Hilfsprojekte durchführen, kann man nicht davon ausgehen, dass die Kinder ohne Schuluniformen mit vollständiger und sauberer Kleidung erscheinen. Da die Kreefgat-Kinder aus ärmlichen Verhältnissen kommen und sich daher keine eigene Schuluniform leisten können, verringern sich ihre Chancen auf eine gute Ausbildung.

Das wollten wir ändern und haben uns im Rahmen unseres One for One-Versprechens in Kreefgat engagiert! Wir haben eine kleine Nähstube mit drei sympathischen älteren Damen mit der Herstellung beauftragt. Für jedes Kind sollte eine komplette Schuluniform in seiner Größe hergestellt werden. Jede Schuluniform besteht aus einem sog. Tracking Suit, einem Schulhemd und passenden Socken. Alles natürlich in den Farben des jeweiligen Schuldistrikts. Die Damen waren dadurch mehrere Wochen mit dem Zuschneiden und Nähen ausgelastet.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 Nach einigen Wochen des Zuschneidens und Nähens, kam der große Tag! Der Tag, an dem wir den Kindern ihre neuen Schuluniformen überreichen wollten. Der große Gemeinschaftssaal im Kreefgat wurde reserviert und die Kinder zusammengeholt. Langsam füllte sich der Raum mit einer Menge von Kindern, die gespannt und mit großen Augen beobachteten, was nun passieren würde. Mit einem Pick-Up wurden die Uniformen von der Näherei zum Gemeinschaftssaal transportiert. Während im Saal die Menge der quirligen Kinder mit Bewegungsspielen beschäftigt wurden, halfen einige der Kinder beim Entladen des Pick-Ups.

Große Erwartungen!

Dann kam der große Moment der Verteilung! Die Kinder wurden einzeln nach vorne gerufen und ihnen wurde ihre persönliche Schuluniform überreicht. Die Freude und der Stolz der Kinder, eine eigens für sie hergestellte Schuluniform geschenkt zu bekommen, sind sogar auf den Fotos deutlich zu erkennen. Viele Kinder probierten die Uniformen sofort vor Ort an und posierten stolz mit ihnen.

Viele dieser Kinder führen ein Leben unter schwierigen Umständen und haben wahrscheinlich noch nie etwas ohne Grund geschenkt bekommen. Daher sind die Uniformen für die Kinder mehr als nur Textilien, sondern eine besondere Form der Wertschätzung.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Warum dieses Hilfsprojekt wirklich hilft:

Es öffnet den Zugang zur Bildung

Bildung ist für uns der größte Hebel, um positive Veränderungen in der Welt zu bewirken. Es ist eine der wichtigsten, langfristigen Weichenstellungen im Leben eines Kindes. In vielen Ländern ist es nicht nur üblich eine Schuluniform zu tragen, sondern auch zwingende Voraussetzung für einen Schulbesuch.

Die Schuluniformen werden vor Ort hergestellt

Wir wollen durch unsere Hilfsprojekte möglichst viel Nutzen stiften. Das fängt für uns schon bei der Produktion der Schuluniformen an. Daher finanzieren wir die Produktion der Schuluniformen vor Ort und zwar im gleichen Viertel, in dem die Kinder, an die wir die Schuluniformen später verteilt haben, auch wohnen. Wir helfen dadurch den Menschen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und die lokale Wirtschaft zu stärken.

Wir arbeiten mit einer lokalen Hilfsorganisation zusammen

Es ist uns wichtig, dass unsere Hilfsprojekte nicht nur kurzfristig helfen, sondern effektiv umgesetzt werden. Daher arbeiten wir auch in Kapstadt mit Mizpah Initiatives zusammen, einer lokalen Hilfsorganisation, die langfristig vor Ort ist. Mizpah Initiatives weiß besser, welches Kind Schuluniformen benötigt und kennt die Kinder persönlich.

Es kommt bedürftigen Kindern zugute

Die Kinder, denen wir die Schuluniformen schenken werden, leben oftmals ein hartes Leben. Viele der beschenkten Kinder haben ein sehr hartes Leben und haben wahrscheinlich noch nie etwas ohne Grund geschenkt bekommen! Daher sind die Schuluniformen für viele von ihnen mehr als Kleidung, sondern eine besondere Art der Wertschätzung!

Noch Fragen?

Hast Du noch eine Frage zu unserem Hilfsprojekt in Kapstadt? Dann schreib uns eine Mail und wir beantworten sie Dir!

Du findest gut, was wir machen? Dann sollten wir in Kontakt bleiben. Abonnier  unseren Newsletter oder folge uns auf Facebook und Twitter.

Advertisements
Bild

Hilfe für Schulkinder in Kapstadt, Südafrika!

17 Okt

Unser neues Hilfsprojekt kommt und dafür brauchen wir Deine Hilfe!

Wir wollen dieses Jahr 75 Kindern aus einem » ärmlichen Viertel in Kapstadt ein besonderes Weihnachten bescheren. Wie wir das machen wollen und warum wir deine Hilfe dazu brauchen, liest du hier:

Mitten in Kapstadt, Südafrika liegt das Kreefgat. Kreefgat ist ein Stadtviertel, gekennzeichnet durch Sozialwohnungen und einfachen Hütten in Hinterhöfen. Es herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit, hohe Kriminalität und Drogenproblematik. Viele Kinder wachsen vernachlässigt auf, da das wenige Geld, das zur Verfügung steht, häufig durch die Eltern auch in Drogen und Alkohol umgesetzt wird. Die Kinder sind oft allein und ohne Aufsicht auf der Straße, wo Straßengangs sehr präsent sind.

Doch mitten in dieser ärmlichen Gegend gibt es die Mizpah Initiatives, eine lokale Hilfsorganisation. Mizpah nimmt sich der Kinder an, gibt ihnen einen Zuhause, Zuflucht, Essen und kümmert sich um eine gute Ausbildung der Kinder.

Voraussetzung für einen Schulbesuch in Südafrika ist allerdings eine Schuluniform. Da die Krefgaat-Kinder aus ärmlichen Verhältnissen kommen und sich daher keine eigene Schuluniform leisten können, verringern sich die Chancen auf eine gute Ausbildung.

Das wollen wir ändern! Rechtzeitig zum Start des neuen Schuljahres in Kapstadt, wollen wir dieses Weihnachten 75 Kinder aus Krefgaat mit brandneuen Schuluniformen ausstatten! Die Schuluniformen werden individuell für die Kinder vor Ort hergestellt und ermöglichen ihnen den Schulbesuch.

Aber dazu brauchen wir deine Hilfe!

So kannst Du helfen: Je mehr Produkte wir verkaufen, desto mehr Schuluniformen können wir spenden. Eine komplette Ausstattung für ein Kind besteht aus einer Schuluniform, einem Schulhemd und Schulsocken. Und jeder Verkauf wird zu einer Spende. Hier ein paar Beispiele:

  • Ein Gästehandtuch -> ein Paar Schulsocken
  • Ein Handtuch -> ein Schulhemd
  • Zwei Badetücher -> eine Schuluniform

Je mehr Produkte wir verkaufen, desto mehr können wir spenden! Daher sollen von diesem Hilfsprojekt möglichst viele Leute erfahren:

Poste unsere Hilfsaktion bei Facebook, maile diese Seite an Freunde, twittere darüber oder bestell Dir unsere schicke, kostenlose Broschüre, um sie an deine Freunde zu verteilen.

Den aktuellen Spendenstand des Hilfsprojekts kannst Du immer an unserem Spendenbarometer auf unserer Webseite ablesen!

Warum dieses Hilfsprojekt wirklich hilft:

Es öffnet den Zugang zur Bildung
Bildung ist für uns der größte Hebel, um positive Veränderungen in der Welt zu bewirken. Es ist eine der wichtigsten, langfristigen Weichenstellungen im Leben eines Kindes. In vielen Ländern ist es nicht nur üblich eine Schuluniform zu tragen, sondern auch zwingende Voraussetzung für einen Schulbesuch.

Die Schuluniformen werden vor Ort hergestellt
Wir wollen durch unser Hilfsprojekt möglichst viel Nutzen stiften. Das fängt für uns schon bei der Produktion der Schuluniformen an. Daher finanzieren wir die Produktion der Schuluniformen vor Ort und zwar im gleichen Viertel, in dem die Kinder, an die wir die Schuluniformen später verteilen, auch wohnen. Wir helfen dadurch den Menschen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und die lokale Wirtschaft zu stärken.

Wir arbeiten mit einer lokalen Hilfsorganisation zusammen
Es ist uns wichtig, dass unsere Hilfsprojekte nicht nur kurzfristig helfen, sondern effektiv umgesetzt werden. Daher arbeiten wir auch in Kapstadt mit Mizpah Initiatives zusammen, einer lokalen Hilfsorganisation, die langfristig vor Ort ist. Mizpah Initiatives weiß besser, welches Kind Schuluniformen benötigt und kennt die Kinder persönlich.

Es kommt bedürftigen Kindern zugute
Die Kinder, denen wir die Schuluniformen schenken werden, leben oftmals ein hartes Leben. Viele der beschenkten Kinder haben ein sehr hartes Leben und haben wahrscheinlich noch nie etwas ohne Grund geschenkt bekommen! Daher sind die Schuluniformen für viele von ihnen mehr als Kleidung, sondern eine besondere Art der Wertschätzung!

Noch Fragen?

Hast Du noch eine Frage zu unserem Hilfsprojekt in Kapstadt? Dann schreib uns eine » Mail und wir beantworten sie Dir!

Du findest gut, was wir machen? Dann sollten wir in Kontakt bleiben. Abonnier unseren » Newsletter oder folge uns auf » Facebook und » Twitter.

Neue Hilfsaktion: Über 100 ugandische Kinder freuen sich über neue Schuluniformen!

25 Apr

Die Slums von Kampala, Uganda, sind normalerweise kein Ort, an den sich westliche Touristen verirren. Doch ist es der Ort, wo wir unsere neue Hilfsaktion durchgeführt haben.

In den letzten Monaten haben wir genug Produkte verkauft, um unsere nächste Hilfsaktion durchzuführen. Dazu haben wir uns einen besonderen Ort ausgesucht: Die Schulkinder der Naomi-Froese-Schule in Bukassa am Rande von Kampala, der Hauptstadt Ugandas.

Die Schule unterrichtet ca. 310 Schüler und ist selbst gerade nur mit den nötigsten Dingen ausgestattet. Strom gibt es erst seit knapp 2 Jahren und das Wasser wird durch eine Wasserpumpe aus einem Brunnen per Hand gepumpt. Die Kinder kommen aus ärmlichen Verhältnissen. Teilweise ist die Not so groß, dass 105 der Schüler als Internatskinder aufgenommen wurden. Finanziert wird das durch das Patenschaftsprogramm unserer Partnerhilfsorganisation Global Care. Die Schule ist sehr dankbar für jede Unterstützung, die den Kindern im Schulalltag gegeben werden kann.

Hier haben wir mit unserer Hilfsaktion angesetzt: Wir spendeten mehr als 100 Schuluniformen an Kinder der Schule. Das Besondere daran: Um den Nutzen der Hilfsaktion zu maximieren, haben wir Näherinnen vor Ort in Kampala damit beauftragt, die Schuluniformen für uns herzustellen!

Mit der Produktion der 105 Schuluniformen haben wir fast ein Dutzend Frauen beauftragt. Diese Frauen kommen aus ärmlichen Verhältnissen und zeichnen sich durch eine beeindruckende Strebsamkeit und einen großen Stolz aus, mit dem sie ihre Arbeit verrichten. So nähte Justine Nabweteme die Schuluniformen mit ihrer Nähmaschine „in“ ihrem Nähladen vor einem Laden im ärmsten Stadtviertel von Kampala, Kasubi. Durch unseren Auftrag verdiente sie das Schulgeld, um ihre Tochter Schanita für viele weitere Monate zur Schule schicken zu können. Sowohl Justine als auch ihre Tochter Schanita könnt ihr in der Fotogalerie sehen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die fertigen Schuluniformen wurden von den Kindern mit großer Freude in Empfang genommen. Die Mädchen bekamen je einen Rock und eine Bluse, die Jungs je ein Hemd und eine Hose. Für viele der Kinder ist es etwas Außergewöhnliches, neue Kleidung zu tragen und ihre Freude und Stolz lässt sich an ihren Augen ablesen! Besonders Betty aus dem Stadtteil Bukassa hat sich über die Schuluniform gefreut: „Ein so schönes Kleid habe ich noch nie getragen – ich möchte es am liebsten gar nicht mehr ausziehen!“

Da die meisten Kinder ein sehr hartes Leben führen und wahrscheinlich noch nie etwas so teures geschenkt bekommen haben, stellen die Schuluniformen noch etwas anderes dar: Eine besondere Art der Wertschätzung der Kinder!

Helft Caleb’s Hill zu helfen!

Statt für Werbung benutzen wir unseren Profit, um notleidenden Menschen zu helfen. Daher sind wir mehr als andere Firmen auf Deine Hilfe angewiesen. Erzähl‘ Deinen Freunden von Caleb’s Hill, werde Caleb’s Hill-Fan auf Facebook und verschicke diesen Link per E-Mail an Deine Freunde!

Oder schau nach und lies mehr über unsere anderen Hilfsaktionen in Uganda und Indien! Eine Übersicht über unsere Hilfsaktionen findest Du hier.

Ein neues One for One: Feed Projects

2 Sep

Feed ProjectsManchmal stolpert man über eine Firma und ist von den Produkten begeistert. Dann hört man vom Firmenkonzept und von der Idee hinter den Produkten und kann für einen Moment nicht glauben, dass die hervorragenden Produkte mit einer noch besseren Idee verbunden sind. Dies ist besonders bei „One for One“-Firmen der Fall, also Firmen, die mit jedem verkauften Produkt einem bedürftigen Menschen oder einem sozialen Projekt helfen. Neben Caleb’s Hill haben wir euch bereits TOMS vorgestellt.

Eine weitere dieser „One for One“-Firmen ist Feed Projects. Feed Projects wurde vom Ex-Model Lauren Bush mit einem faszinierenden Konzept gegründet. Feed Projects stellen sehr schön designte Taschen, T-Shirts, Portemonnaies und andere Assecoires her. Jede verkaufte Tasche hilft dabei, einem notleidenden Kind Nahrung zu geben und damit den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Die Idee dazu kam Lauren Bush 2006 als sie eine Tasche als Spende für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen entwarf.

Beispiele der Feed Taschen

Beispiele der Feed Taschen

Der Erfolg von Feed wurde schnell sichtbar. Im zweiten Jahr nach Gründung führte das Versprechen von Feed Projects zur Versorgung von 37.500 hungrigen Kindern mit Nahrungsmitteln für jeweils ein ganzes Jahr! Laut Lauren Bush ist die effektivste Methode die Kinder mit Nahrung zu versorgen, die Verteilung der Nahrungsmittel im Rahmen von Schulernährungsprogrammen.

Feed Projects in Aktion: Ein Schulmädchen in Kenia

Feed Projects in Aktion: Ein Schulmädchen in Kenia

Lauren Bush mit Kindern in Ruanda

Der Kampf gegen Hunger ist bei Feed Projects gekoppelt mit umweltfreundlichen, sicheren und fairen Arbeitsbedingungen für alle Menschen, mit denen Feed Projects zusammenarbeitet. Die Taschen sind aus einem nachhaltigen Material gefertigt und als wiederverwendbare Alternativen zu Papier- und Plastiktüten designed.

Zuletzt haben wir euch noch ein Video eingefügt, das die Idee von Feed Projects erklärt. Beeindruckend und einfach, oder?

1zu1-Hilfsaktion in Kampala, Uganda!

15 Mai

Sie sind der Grund, warum wir Caleb’s Hill gegründet haben: die 1zu1-Hilfsaktionen. Wenn man die Bilder sieht, die Geschichten dahinter hört und merkt, wie die Leben fremder Menschen positiv beeinflusst werden, dann macht das Arbeiten noch viel mehr Freude!

Nachdem wir bei unserer letzten Hilfsaktion in zwei Slums in der Region Uttarakhand in Indien geholfen haben, wechselten wir diesmal den Kontinent und halfen in Uganda. Für unsere Hilfsaktion wurden dabei zwei Städte ausgesucht: Zum einen die Hauptstadt Kampala und zum anderen die Stadt Lira, im Norden Ugandas, wo bis vor wenigen Jahren noch bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten.

Zusammen mit unserer Partnerhilfsorganisation Kinderhilfswerk – Global Care haben wir uns eine ungewöhnliche Gruppe von Bedürftigen ausgesucht: Großmütter! Warum wir uns ausgerechnet Großmütter ausgesucht haben, können Sie unten lesen.


Was haben wir gemacht?

Wie große Teile des afrikanischen Kontinents ist auch Uganda von einer starken AIDS-Verbreitung betroffen: Die HIV-Infektionsrate wird momentan auf 5-15% geschätzt [1]. Dies ist einer der Gründe für die geringe Lebenserwartung von nur 48 Jahren [2] in Uganda. Zusammen mit der hohen Fruchtbarkeit (7,1 Kinder pro Frau) führt dies zu einem sehr geringen Altersdurchschnitt der Bevölkerung von lediglich 15 Jahren.

So ist es eine traurige Tatsache, dass in manchen Gegenden fast die komplette Elterngeneration an AIDS verstorben ist und damit eine Vielzahl von verwaisten Kindern hinterlässt. Oftmals kümmert sich die Generation der Großeltern um ihre elternlosen Enkel, allerdings ist auch diese Generation von viel Leid betroffen. Da während des totalitären Regierungsstils von Idi Amin viele Männer bei den Kämpfen umkamen, leben vielmals nur noch die Großmütter.

Diese Großmütter sind meistens über 70 Jahre alt und haben sowohl den Tod ihrer Männer im Krieg als auch den AIDS-Tod ihrer eigenen Kinder erlebt und ziehen nun zum zweiten Mal in ihrem Leben Kinder groß. Diese alten Frauen kommen durch das Erziehen ihrer Enkel nicht nur an ihre körperlichen sondern auch an ihre finanziellen Grenzen und sind dankbar für jede Hilfe. Sie werden daher durch ein ‚Großmutter-Projekt‘ unserer Partnerhilfsorganisation unterstützt.

Im Rahmen dieses ‚Großmutter-Projekts‘ haben wir zum einen in der Hauptstadt Kampala und zum anderen in der Stadt Lira über 100kg bzw. 50kg Decken gekauft. Wir haben die Decken über einheimische Mitarbeiter bei lokalen Händlern vor Ort bezogen, um schon durch den Einkauf der Ware den Menschen vor Ort zu helfen. Die Bilder vom Einkauf zeigen die Händlerin, deren kompletten Bestand wir aufgekauft haben, so dass sie noch zusätzliche Ware von benachbarten Händlerinnen holen musste!

Bei unserem Einkauf haben wir darauf geachtet, teure und hochwertige Decken zu kaufen, da billige Decken aufgrund der hohen Feuchtigkeit in den Häusern schnell verfaulen können. Ein Teilnehmer der Verteilaktion berichtete, dass manche Häuser sich in einem so schlimmen Zustand befänden, dass man in Europa wahrscheinlich noch nicht mal seinen Rasenmäher dort unterstellen würde, weil dieser sonst vermodern und verrosten würde. Daher achteten wir beim Einkauf auf Qualität statt Quantität.

Die eingekauften Decken wurden bei persönlichen Besuchen den Frauen übergeben. Die nachfolgenden Bilder zeugen von der Freude der Frauen über die unerwarteten Geschenke.

Besonders berührt hat uns die Geschichte einer Großmutter (siehe Fotos unten), die aufgrund ihrer Gesundheit auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Zwar besitzt sie mittlerweile einen Rollstuhl, allerdings kann sie ihn wegen des desolaten Straßenzustands nicht benutzen und verwendet stattdessen eine alte Holzkrücke. Diese Frau hat im Krieg während der Herrschaft von Idi Amin ihren Mann verloren. Da die eigenen 4 Töchter in den vergangenen Jahren an AIDS gestorben sind, zieht sie ihre 7 Enkelkinder alleine auf.

Zuletzt möchten wir noch von einer besonderen Situation berichten: Bei einem Treffen im Rahmen des ‚Großmutter-Projekts‘ wurden von uns einige Decken an die anwesenden Großmütter verteilt. Aus Freude und Dankbarkeit über die Geschenke tanzten und sangen die Frauen! Es ist ein beeindruckendes Gefühl durch unsere 1zu1-Hilfsaktionen soviel Freude in mehreren tausend Kilometer Entfernung auszulösen!

Mehr Bilder finden Sie unter www.calebshill.de!

Helfen Sie Caleb’s Hill zu helfen!

Statt für Werbung benutzen wir unseren Profit, um notleidenden Menschen zu helfen. Daher sind wir mehr als andere Firmen auf Ihre Hilfe angewiesen. Erzählen Sie Ihren Freunden von Caleb’s Hill, werden Sie Caleb’s Hill-Fan auf Facebook und verschicken Sie diesen Link per E-Mail! Je mehr Produkte verkauft werden, desto mehr kann Caleb’s Hill helfen.


[1] Quelle: United Nations Development Programme: Human Development Report 2008/09

[2] Quelle: Länderdatenbank der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung

Ein ungewöhnliches 1zu1-Ergebnis: Element Skateboards in Südafrika

9 Feb

Die grundlegende Idee hinter einem 1zu1-Versprechen ist es, eine Firma zu gründen und gleichzeitig bedürftigen Menschen etwas zu geben. Es hat eine Reihe von Vorteilen, denn man ist einerseits ökonomisch unabhängiger als eine klassische Hilfsorganisation, die sich primär durch Spenden finanziert. Zum anderen gibt es einem im Geschäfstalltag eine neue Art der Motivation: Je mehr Produkte man selbst verkauft, desto mehr kann man anderen Menschen helfen.

Die 1zu1-Idee hat sich natürlich auch bei anderen Firmen rumgesprochen und wir möchten euch eine ungewöhnliche 1zu1-Hilfsaktion vorstellen: Skateboards für Südafrika!Element wurde 1992 in Atlanta, USA, gegründet und ist eine bekannte Marke für Skateboards, Zubehör und Kleidung. Vor 2 Jahren startete eine Zusammenarbeit zwischen Element und TOMS, einer Schuhmarke, die das 1zu1-Prinzip startete und auch schon in diesem Blog vorgestellt wurde. Element stellte ein Skateboard im TOMS-Design her und für jedes verkaufte Skateboard wird einem Kind ein Paar TOMS-Schuhe plus ein Element-Skateboard gegeben. Natürlich nur den Kindern, die damit etwas anfangen konnten!

Man mag über die Notwendigkeit von Skateboards in armen Ländern denken was man will, aber der Schritt von Element zeigt den Mut des Unternehmens auch ungewöhnliche Dinge zu wagen. Wenn jeder das gibt, was er am besten kann, dann wären wahrscheinlich viele Probleme gelöst. Und Element kann am besten Skateboards. Damit sind für die bedürftigen Menschen natürlich nicht alle Probleme gelöst, aber es ist ein weiteres Unternehmen, das einen Schritt in die richtige Richtung macht! Kommentare erwünscht:)