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Unsere Hilfsaktion in Kapstadt, Südafrika!

21 Feb

So viele gespannte Kindergesichter auf einmal! Nachdem sich die Kinder im Gemeinschaftssaal des Townships versammelt hatten, stieg die Spannung als der Pick-Up mit den Geschenken ankam. Was wir genau gemacht haben, lest ihr hier:

Kreefgat-Girl

Kreefgat-Girl

Mitten in Kapstadt, Südafrika liegt das Kreefgat. Kreefgat ist ein Stadtviertel, gekennzeichnet durch Sozialwohnungen und einfachen Hütten in Hinterhöfen. Es herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit, hohe Kriminalität und Drogenproblematik. Viele Kinder wachsen vernachlässigt auf, da das wenige Geld, das zur Verfügung steht, häufig durch die Eltern in Drogen und Alkohol umgesetzt wird. Die Kinder sind oft allein und ohne Aufsicht auf der Straße, wo Straßengangs sehr präsent sind.

Doch mitten in dieser ärmlichen Gegend gibt es die Mizpah Initiatives, eine lokale private Hilfsorganisation. Mizpah nimmt sich der Kinder an, gibt ihnen einen Zuhause, Zuflucht, Essen und kümmert sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten um eine gute Ausbildung der Kinder.

Voraussetzung für einen Schulbesuch in Südafrika ist allerdings eine Schuluniform. Dies mag für deutsche Ohren ungewöhnlich

Die wartenden Jungs

Die wartenden Jungs

klingen, ist aber in vielen Ländern normal. Insbesondere in den ärmlichen Regionen, in denen wir unsere Hilfsprojekte durchführen, kann man nicht davon ausgehen, dass die Kinder ohne Schuluniformen mit vollständiger und sauberer Kleidung erscheinen. Da die Kreefgat-Kinder aus ärmlichen Verhältnissen kommen und sich daher keine eigene Schuluniform leisten können, verringern sich ihre Chancen auf eine gute Ausbildung.

Das wollten wir ändern und haben uns im Rahmen unseres One for One-Versprechens in Kreefgat engagiert! Wir haben eine kleine Nähstube mit drei sympathischen älteren Damen mit der Herstellung beauftragt. Für jedes Kind sollte eine komplette Schuluniform in seiner Größe hergestellt werden. Jede Schuluniform besteht aus einem sog. Tracking Suit, einem Schulhemd und passenden Socken. Alles natürlich in den Farben des jeweiligen Schuldistrikts. Die Damen waren dadurch mehrere Wochen mit dem Zuschneiden und Nähen ausgelastet.

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 Nach einigen Wochen des Zuschneidens und Nähens, kam der große Tag! Der Tag, an dem wir den Kindern ihre neuen Schuluniformen überreichen wollten. Der große Gemeinschaftssaal im Kreefgat wurde reserviert und die Kinder zusammengeholt. Langsam füllte sich der Raum mit einer Menge von Kindern, die gespannt und mit großen Augen beobachteten, was nun passieren würde. Mit einem Pick-Up wurden die Uniformen von der Näherei zum Gemeinschaftssaal transportiert. Während im Saal die Menge der quirligen Kinder mit Bewegungsspielen beschäftigt wurden, halfen einige der Kinder beim Entladen des Pick-Ups.

Große Erwartungen!

Dann kam der große Moment der Verteilung! Die Kinder wurden einzeln nach vorne gerufen und ihnen wurde ihre persönliche Schuluniform überreicht. Die Freude und der Stolz der Kinder, eine eigens für sie hergestellte Schuluniform geschenkt zu bekommen, sind sogar auf den Fotos deutlich zu erkennen. Viele Kinder probierten die Uniformen sofort vor Ort an und posierten stolz mit ihnen.

Viele dieser Kinder führen ein Leben unter schwierigen Umständen und haben wahrscheinlich noch nie etwas ohne Grund geschenkt bekommen. Daher sind die Uniformen für die Kinder mehr als nur Textilien, sondern eine besondere Form der Wertschätzung.

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Warum dieses Hilfsprojekt wirklich hilft:

Es öffnet den Zugang zur Bildung

Bildung ist für uns der größte Hebel, um positive Veränderungen in der Welt zu bewirken. Es ist eine der wichtigsten, langfristigen Weichenstellungen im Leben eines Kindes. In vielen Ländern ist es nicht nur üblich eine Schuluniform zu tragen, sondern auch zwingende Voraussetzung für einen Schulbesuch.

Die Schuluniformen werden vor Ort hergestellt

Wir wollen durch unsere Hilfsprojekte möglichst viel Nutzen stiften. Das fängt für uns schon bei der Produktion der Schuluniformen an. Daher finanzieren wir die Produktion der Schuluniformen vor Ort und zwar im gleichen Viertel, in dem die Kinder, an die wir die Schuluniformen später verteilt haben, auch wohnen. Wir helfen dadurch den Menschen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und die lokale Wirtschaft zu stärken.

Wir arbeiten mit einer lokalen Hilfsorganisation zusammen

Es ist uns wichtig, dass unsere Hilfsprojekte nicht nur kurzfristig helfen, sondern effektiv umgesetzt werden. Daher arbeiten wir auch in Kapstadt mit Mizpah Initiatives zusammen, einer lokalen Hilfsorganisation, die langfristig vor Ort ist. Mizpah Initiatives weiß besser, welches Kind Schuluniformen benötigt und kennt die Kinder persönlich.

Es kommt bedürftigen Kindern zugute

Die Kinder, denen wir die Schuluniformen schenken werden, leben oftmals ein hartes Leben. Viele der beschenkten Kinder haben ein sehr hartes Leben und haben wahrscheinlich noch nie etwas ohne Grund geschenkt bekommen! Daher sind die Schuluniformen für viele von ihnen mehr als Kleidung, sondern eine besondere Art der Wertschätzung!

Noch Fragen?

Hast Du noch eine Frage zu unserem Hilfsprojekt in Kapstadt? Dann schreib uns eine Mail und wir beantworten sie Dir!

Du findest gut, was wir machen? Dann sollten wir in Kontakt bleiben. Abonnier  unseren Newsletter oder folge uns auf Facebook und Twitter.

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Hilfe für Schulkinder in Kapstadt, Südafrika!

17 Okt

Unser neues Hilfsprojekt kommt und dafür brauchen wir Deine Hilfe!

Wir wollen dieses Jahr 75 Kindern aus einem » ärmlichen Viertel in Kapstadt ein besonderes Weihnachten bescheren. Wie wir das machen wollen und warum wir deine Hilfe dazu brauchen, liest du hier:

Mitten in Kapstadt, Südafrika liegt das Kreefgat. Kreefgat ist ein Stadtviertel, gekennzeichnet durch Sozialwohnungen und einfachen Hütten in Hinterhöfen. Es herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit, hohe Kriminalität und Drogenproblematik. Viele Kinder wachsen vernachlässigt auf, da das wenige Geld, das zur Verfügung steht, häufig durch die Eltern auch in Drogen und Alkohol umgesetzt wird. Die Kinder sind oft allein und ohne Aufsicht auf der Straße, wo Straßengangs sehr präsent sind.

Doch mitten in dieser ärmlichen Gegend gibt es die Mizpah Initiatives, eine lokale Hilfsorganisation. Mizpah nimmt sich der Kinder an, gibt ihnen einen Zuhause, Zuflucht, Essen und kümmert sich um eine gute Ausbildung der Kinder.

Voraussetzung für einen Schulbesuch in Südafrika ist allerdings eine Schuluniform. Da die Krefgaat-Kinder aus ärmlichen Verhältnissen kommen und sich daher keine eigene Schuluniform leisten können, verringern sich die Chancen auf eine gute Ausbildung.

Das wollen wir ändern! Rechtzeitig zum Start des neuen Schuljahres in Kapstadt, wollen wir dieses Weihnachten 75 Kinder aus Krefgaat mit brandneuen Schuluniformen ausstatten! Die Schuluniformen werden individuell für die Kinder vor Ort hergestellt und ermöglichen ihnen den Schulbesuch.

Aber dazu brauchen wir deine Hilfe!

So kannst Du helfen: Je mehr Produkte wir verkaufen, desto mehr Schuluniformen können wir spenden. Eine komplette Ausstattung für ein Kind besteht aus einer Schuluniform, einem Schulhemd und Schulsocken. Und jeder Verkauf wird zu einer Spende. Hier ein paar Beispiele:

  • Ein Gästehandtuch -> ein Paar Schulsocken
  • Ein Handtuch -> ein Schulhemd
  • Zwei Badetücher -> eine Schuluniform

Je mehr Produkte wir verkaufen, desto mehr können wir spenden! Daher sollen von diesem Hilfsprojekt möglichst viele Leute erfahren:

Poste unsere Hilfsaktion bei Facebook, maile diese Seite an Freunde, twittere darüber oder bestell Dir unsere schicke, kostenlose Broschüre, um sie an deine Freunde zu verteilen.

Den aktuellen Spendenstand des Hilfsprojekts kannst Du immer an unserem Spendenbarometer auf unserer Webseite ablesen!

Warum dieses Hilfsprojekt wirklich hilft:

Es öffnet den Zugang zur Bildung
Bildung ist für uns der größte Hebel, um positive Veränderungen in der Welt zu bewirken. Es ist eine der wichtigsten, langfristigen Weichenstellungen im Leben eines Kindes. In vielen Ländern ist es nicht nur üblich eine Schuluniform zu tragen, sondern auch zwingende Voraussetzung für einen Schulbesuch.

Die Schuluniformen werden vor Ort hergestellt
Wir wollen durch unser Hilfsprojekt möglichst viel Nutzen stiften. Das fängt für uns schon bei der Produktion der Schuluniformen an. Daher finanzieren wir die Produktion der Schuluniformen vor Ort und zwar im gleichen Viertel, in dem die Kinder, an die wir die Schuluniformen später verteilen, auch wohnen. Wir helfen dadurch den Menschen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und die lokale Wirtschaft zu stärken.

Wir arbeiten mit einer lokalen Hilfsorganisation zusammen
Es ist uns wichtig, dass unsere Hilfsprojekte nicht nur kurzfristig helfen, sondern effektiv umgesetzt werden. Daher arbeiten wir auch in Kapstadt mit Mizpah Initiatives zusammen, einer lokalen Hilfsorganisation, die langfristig vor Ort ist. Mizpah Initiatives weiß besser, welches Kind Schuluniformen benötigt und kennt die Kinder persönlich.

Es kommt bedürftigen Kindern zugute
Die Kinder, denen wir die Schuluniformen schenken werden, leben oftmals ein hartes Leben. Viele der beschenkten Kinder haben ein sehr hartes Leben und haben wahrscheinlich noch nie etwas ohne Grund geschenkt bekommen! Daher sind die Schuluniformen für viele von ihnen mehr als Kleidung, sondern eine besondere Art der Wertschätzung!

Noch Fragen?

Hast Du noch eine Frage zu unserem Hilfsprojekt in Kapstadt? Dann schreib uns eine » Mail und wir beantworten sie Dir!

Du findest gut, was wir machen? Dann sollten wir in Kontakt bleiben. Abonnier unseren » Newsletter oder folge uns auf » Facebook und » Twitter.

fraisr – Mit Shopping die Welt verbessern

17 Jul

Das müsste besonders Euch Mädels gefallen: Shoppen und dabei die Welt verbessern (Sorry für das Klischee!). Wie das geht? Das Prinzip ist nicht neu, denn wer ein bisschen in sozialen Netzwerken unterwegs ist, kennt sie schon länger: Social Commerce Netzwerke wie z.B. fab.com. Doch seit Herbst 2012 gibt es mit fraisr.com ein Startup, das so etwas wie ein soziales „Social Commerce“ ist. Was bedeutet das und was ist das Besondere an fraisr.com?

Kaufen, Verkaufen, Gutes tun!

fraisr logo (Quelle: fraisr.com)

fraisr logo (Quelle: fraisr.com)

Die Idee hinter „social commerce“ besteht in der Integration von sozialen Netzwerken in Shops und die Begleitung des Kunden während des gesamten Kaufprozesses. Darunter fallen z.B. Empfehlungen von Produkten, maßgeschneiderte Angebote für den Kunden und die Möglichkeit, Produkte mit Freunden zu teilen. Das Potenzial hinter dieser Verknüpfung vom klassischen E-Commerce und sozialen Netzwerken ist recht groß. Was liegt näher als das Potenzial vom Handel in sozialen Netzen auch für einen guten Zweck zu nutzen? Also „Kaufen, Verkaufen, Gutes tun.“ Das ist die grundlegende Idee hinter fraisr.com.

Das fraisr-Konzept (Quelle: fraisr.com)

Das fraisr-Konzept (Quelle: fraisr.com)

Praktisch sieht das so aus: Auf der fraisr-Plattform können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten. Der Verkäufer kann einen frei wählbaren Teil des Verkaufspreises als Spende einstellen und festlegen, an welche Organisation der Teil gespendet werden soll. Zur Auswahl stehen unter anderem Die Arche, Reporter ohne Grenzen oder den Bundesverband Deutsche Tafeln. Dabei kann der Spendenanteil zwischen 10% und 100% variieren. Ergänzend muss dabei erwähnt werden, dass fraisr.com 6% des Verkaufspreises als Provision einbehält und der prozentuale Spendenanteil auf die restlichen 94% des Verkaufspreises angerechnet wird. Diese 6% Verkaufsprovision sind fair, denn Einstellgebühren werden bei fraisr nicht fällig. Man bezahlt also nur, wenn man erfolgreich verkauft hat.

Design und Angebot

Screenshot fraisr.com

Screenshot fraisr.com

Das Design ist sehr ansprechend und aufgeräumt. Der Käufer hat die Möglichkeit, in den verschiedenen Kategorien nach Produkten zu suchen oder sich nur diejenigen Produkte anzeigen zu lassen, die eine bestimmte Hilfsorganisation unterstützen. Die Höhe des Spendenanteils am Verkaufspreis ist übersichtlich auf den Produktfotos angezeigt, so dass man schon auf dem ersten Blick erkennen kann, wie hoch die Spende sein wird und an welche Organisation sie überwiesen wird.

Aber es wird auch eine Besonderheit geboten: Ist das eigene Nutzerkonto mit Facebook, Twitter, etc. verbunden, kann der Verkäufer den Käuferkreis seiner Produkte auch eingrenzen. Das ermöglicht es, z.B. Charity-Events für Freunde und Bekannte zu veranstalten und dabei einen Teil des Erlöses zu spenden. Dazu muss man fraisr allerdings bei der Anmeldung erlauben, auf den Online-Freundeskreis zuzugreifen, damit die Käufergruppe entsprechend eingeschränkt werden kann!

Die Kategorien reichen von Mode über Beauty bis Zuhause, allerdings sind stellenweise noch wenige Angebote in den Unterkategorien. Das aber stört nicht sonderlich, wenn man bedenkt, dass fraisr.com noch recht kurz am Markt ist.

Fazit

Man muss schon lange suchen, um eine Person zu finden, die Fairtrade und ökologische Nachhaltigkeit nicht gut findet. Aber im Alltag schaffen es nur die wenigsten von uns, den eigenen Ansprüchen auch gerecht zu werden. Da sind kleine Hilfen, die unseren Alltag etwas „sozialer“ machen, sehr nützlich.

Vor diesem Hintergrund stellt fraisr.com eine willkommene Möglichkeit dar, das Kaufen und Verkaufen ein bisschen sozialer zu gestalten. Wenn man also nicht nur kaufen und verkaufen, sondern dabei auch noch etwas Gutes tun möchte, dem ist fraisr.com wärmstens zu empfehlen. Schau gleich mal rein oder werde Facebook-Fan.

Da wir die Idee auch gut finden, verkaufen wir ab sofort auch unsere Produkte über fraisr! Zum Start haben wir uns mit dem fraisr-Team ein kleines Gewinnspiel für unsere Facebook-Fans einfallen lassen!

Ein neues „Eins zu Eins“: Brotliebling

5 Jul

Da waren wir schon ein bisschen verblüfft: Die Zeitschrift enorm brachte in ihrer Dezember-Ausgabe einen großen Artikel über so genannte „Buy One Give One“-Firmen. Neben TOMS, redboto und Caleb’s Hill wurde zudem eine weitere Firma vorgestellt: Brotliebling! Grund genug, um dem sympathischen Start-Up aus Berlin mal ein paar Zeilen zu widmen.

Johannes Arning

Johannes Arning (Quelle: Pablo Castagnola http://www.pablocastagnola.com)

Ist es euch schon einmal aufgefallen? Die meisten Brote in den Bäckereiketten, Discounter-Bäckereien und Supermarktketten schmecken auffällig gleich. Für richtiges, schmackhaftes Brot muss man schon ein bisschen suchen und findet es meistens nur noch in den wenigen familiengeführten Bäckereien. Zudem ist in den Regalen die Auswahl an biologischen Selbstbackmischungen doch recht gering.

Genauso erging es auch Student Johannes Arning: Er konnte die faden, geschmackskonformen Fertigprodukte aus den Bäckereiketten nicht mehr ertragen und gründete kurzerhand das Berliner Start-up brotliebling.de. Bei den ersten Gehversuchen griffen Arning ein Bäckermeister und ein befreundeter Lebensmittelchemiker unter die Arme. Mittlerweile werden auf brotliebling.de Brotmischungen verkauft, die für den Kunden individuell gemischt und per Post verschickt werden. Zu Hause kann der Kunde das Ganze dann selbst anrühren und beim Backen zuschauen.

Brotmischung (Quelle: brotliebling.de)

Brotmischung (Quelle: brotliebling.de)

Bei Brotliebling kann der Kunde aus zwei Möglichkeiten wählen: Entweder man bestellt eine beliebte, vorkonfigurierte Brotmischung (mit schicken Namen wie Franziska oder Pedro) oder man mischt sich seine eigene Brotkreation zusammen! Dabei kann man – ausgehend von einer von vier verschiedenen Brotsorten (Roggenmisch-, Weizen-, Quinoa- und Dinkelbrot) – seinen Favoriten auswählen und mischt Zutaten hinzufügen. Hierbei steht eine reichhaltige Auswahl aus Nüssen, Früchten, Körnern und Gewürzen zur Verfügung. Dadurch kann jeder das Brot zusammenstellen, das ihm am besten schmeckt. Man bekommt die Backmischung in einer schicken Tüte nach Hause geschickt und muss nur noch die heimische Küche zur privaten Backstube werden lassen.

Bio und ein besonderes Versprechen

Aber die individuelle Zusammenstellung der Brote ist nicht das einzige Merkmal, dass brotliebling zu etwas Besonderem werden lässt. Zum einen werden Zutaten aus Bio-Qualität verwendet. Zum anderen beinhaltet die Firmenidee von brotliebling.de ein ähnliches Versprechen wie das „Eins zu Eins“-Versprechen von Caleb’s Hill: Mit jeder verkauften Brotmischung finanziert Arning ein Schulbrot. So unterstützt Brotliebling beispielsweise das Bunte Haus, einem Berliner Treffpunkt für benachteiligte Familien. Dort werden Kinder mit gesunden Schulbroten versorgt. Mittelfristig soll es dem Kunden ermöglicht werden, zwischen verschiedenen unterstützten Hilfsprojekten auszuwählen.

Wenn ihr brotliebling.de auch gut findet und unterstützen wollt, dann schaut mal auf www.brotliebling.de vorbei oder werdet Fans auf Facebook. Und wer den tollen Artikel aus der Enorm über „Buy One Give One“-Firmen lesen möchte, kann das hier tun.

Brotliebling Logo

Brotliebling Logo (Quelle: brotliebling,de)

Das Fairphone und die Komplexität einer ‚fairen‘ Elektronik

21 Jun

Das Fairphone soll besser für Umwelt und Arbeiter sein und geht nun in Produktion. Die Idee, mit dem Fairphone ein Smartphone auf den Markt zu bringen, das nicht nur den technischen Anforderungen genügt, sondern auch noch unter fairen Bedingungen hergestellt wurde, hat in den letzten Wochen viel Aufmerksamkeit bekommen. Sogar Medien wie Spiegel Online, Süddeutsche und FAZ berichteten über die lobenswerte Initiative. Aber neben einer fairen Smartphone-Alternative bringt das Fairphone auch ein paar neue Probleme ans Licht.

Was bietet das Fairphone?

Das Fairphone

Das Fairphone

Das Wichtigste vorweg: Das Fairphone ist ein solides Smartphone der oberen Mittelklasse. Betrachtet man den 4,3-Zoll-Touchscreen mit qHD-Auflösung (960×540 Pixel), die 8 Megapixel-Kamera, den 1,2 GHz-Vierkern-CPU oder den 16Gb integriertem Speicherplatz des Fairphones, dann unterscheidet es sich kaum von den Produkten anderer Hersteller.

Wie die meisten Smartphones in Deutschland läuft es auf Android, so dass sich alle für Android entwickelten Apps problemlos auf das Fairphone laden lassen. Mit der Android-Version 4.2 ist es sogar aktueller als die Mehrzahl der anderen Smartphones. Ein weiterer Vorteil ist die Dual-Sim-Option, die es dem Nutzer erlaubt, zwei Sim-Karten einzulegen und unter zwei Nummern erreichbar zu sein. In dieser ersten Gerätegeneration wird LTE allerdings nicht unterstützt. Dafür sind bei einem Gewicht von 165g zudem WLAN, Bluetooth und HSDPA an Bord. Soviel zu den technischen Eckdaten.

Das Fairphone

Das Fairphone

Mit einem Preis von 325 EUR liegt das Fairphone im Bereich vergleichbarer Handys. Der Preis überrascht umso mehr, wenn man bedenkt, dass hinter dem Fairphone eine niederländische Stiftung steht, die aufgrund der geringen Mengen keine niedrigen Preise mit Minenbetreibern, Zulieferern und Fabriken aushandeln kann wie es die etablierten Herstellern am Markt können. Allerdings ist die Stiftung als gemeinnützige Einrichtung nicht darauf angewiesen, Gewinn zu machen. Damit unterscheidet sie sich von Herstellern wie Apple oder Samsung, die nicht nur in Forschung investieren, sondern auch einen großen organisatorischen Overhead finanzieren und die Aktionäre befrieden müssen.

Ist das Fairphone wirklich 100% fair?

Was muss ein Smartphone bieten, damit es als fair und ökologisch nachhaltig bezeichnet werden kann? Aus meiner Sicht müssen dafür folgende Kriterien erfüllt sein: Faire Arbeitsbedingungen und umweltschonende Vorgehensweise sowohl bei der Rohstoffgewinnung als auch bei der Produktion und Komponenten und Endprodukt. Des Weiteren sollte der entstehende Elektroschrott über den gesamten Produktlebenszyklus minimiert werden.

1. Rohstoffgewinnung

Damit ein Smartphone als fair und ökologisch nachhaltig bezeichnet werden kann, muss natürlich die Gewinnung der Rohstoff unter fairen Arbeitsbedingungen, ohne Kinderarbeit und schonend für die Umwelt vorgenommen werden.

Allerdings bereitet die Feststellung der Herkunft der Rohstoffe Probleme. Schon die Feststellung der Herkunft der Metalle Eisen und Kupfer ist schwer und noch verschlungener sind die Wege über die Tantal, Wolfram, Silber, Gold oder Palladium in den Produktionsprozess gelangen. Auch benötigt man zur Produktion das rare Coltan und die so genannten „Seltenen Erden“. Insgesamt stecken in einem Handy mehr als 60 verschiedene Stoffe, darunter ca. 30 Metalle (Quelle: „Die Rohstoff-Expedition“).

Fairphone-Chef Bas van Abel vor Ort im Kongo

Fairphone-Chef Bas van Abel vor Ort im Kongo

Selbst wenn man die Rohstoffe zurückverfolgen kann, stoßt man an deren Ursprung auf weitere Probleme: Viele der Metalle werden in afrikanischen Krisenregionen abgebaut, in denen Kinderarbeit, Sklaverei und Umweltverschmutzung an der Tagesordnung sind. Zudem sind viele Minen unter der Kontrolle von Milizen, die die Gewinne zur Finanzierung ihrer Waffenkäufe nutzen.

Aus diesem Grund untersagen die USA mit dem Dodd-Franc Act  allen US-börsennotierten Unternehmen, die Verwendung von Zinn, Tantal, Wolfram und Gold aus dem Kongo. Der geforderte Nachweis einer Nichtverwendung stellt die Unternehmen vor große Schwierigkeiten. Zudem kritisieren Experten, dass durch diese Forderung vor allem der Schmuggel gefördert und die Lebensgrundlage von kongolesischen Kleinbergbauern entzogen würde.

Dieser Problematik hat sich das Fairphone-Team gestellt und sich gegen ein Embargo von Rohstoffen aus dem Kongo entschieden. Die heiße Diskussion hierzu kann man sich leicht vorstellen. Denn ein Embargo würde die arbeitslosen Minenarbeiter in die Arme der Milizen treiben. Gründer Bas van Abel sagte dem Handelsblatt: „Wir wollen etwas bewegen, indem wir konfliktfreie Mineralien aus dem Kongo verwenden, anstatt das Land komplett zu meiden.“  Der konfliktfreie Bezug von Rohstoffen ist dem Fairphone-Team schon bei Zinn, Tantal, Gold, Silber und Platin gelungen, bei Wolfram ist man kurz davor.

fairphone kongo

Bei der Rohstoffgewinnung für das Fairphone kann man zwar nicht behaupten, dass eine 100%ige Fairness geschaffen worden ist. Das gibt auch Gründer Bas van Abel im Interview zu: „Wir bauen also kein 100%ig faires Smartphone.“ Allerdings ist es keinem Hersteller bislang gelungen, einen so hohen Anteil an fairer Rohstoffgewinnung zu erreichen.

2. Faire Produktion von Komponenten und Endprodukt

Das Fairphone stößt das Tor zur Welt unserer Elektrogeräte auf, deren Herstellungsbedingungen bislang kaum ans Tageslicht kamen. Spätestens seit den zahlreichen Selbstmorden von Arbeitern des Apple-Zulieferers Foxconn wird auch uns in der westlichen Welt klar, dass die schicken Smartphones (und die anderen Elektrogeräte in unserem Haushalt) nicht ‚vom Himmel fallen‘, sondern von Menschen zusammengesetzt werden.

Fairphone Produktion in China

Fairphone Produktion in China

Das Fairphone wird bei der Firma A’Hong in China produziert werden. China als Herstellungsland ruft bei manchen Kunden verständlicher Weise ungute Assoziationen hervor. Allerdings ist das Produktionsland kein Problem, so lange faire Arbeitsbedingungen und Löhne gewährleistet sind. Laut Fairphone kontrollieren bei A’Hong regelmäßig unabhängige Gutachter die Arbeitsbedingungen. Von den Bedingungen vor Ort hat sich das Fairphone-Team selbst überzeugen können. Es ist interessant zu sehen, was ein Hersteller erreichen kann, wenn man er nur ernsthaft versucht.

3. Vermeidung von Elektroschrott

Die Stiftung bietet Kunden eine zweijährige Garantie. Dazu kommt die Konstruktionsweise des Fairphones, die es ermöglicht, die wichtigsten Bauteile (z.B. der Akku) problemlos auszutauschen. Zur Vermeidung eines unnötigen Elektroschrotts wird das Fairphone standardmäßig ohne Aufladekabel ausgeliefert.

Ein wichtiger Baustein zur Verlängerung der Nutzungsdauer des Fairphones ist der mögliche Dual-Sim-Betrieb. Das ist zwar zum einen praktisch für diejenigen Kunden, die viel reisen oder zwei Anschlüsse mit einem einzigen Handy bedienen wollen. Zum anderen ermöglicht Dual-Sim aber dem Fairphone ein zweites Leben in Schwellenländern. Dort schwankt die Netzabdeckung der Mobilfunkanbieter so stark, dass viele Menschen mehrere Mobilfunkanbieter nutzen.

Zusätzlich unterstützt man als Fairphone-Käufer vernünftiges Recycling. Von jedem verkauften Fairphone gehen 3 Euro an eine Organisation, die Akkus und Batterien aus Ghana, wo sie unter sehr umweltschädlichen Bedinungen verschrottet werden, zurückholt. Diese werden in Belgien einem ordnungsgemäßen Recycling zugeführt.

Ein erster Blick auf das faire Smartphone

Ein erster Blick auf das faire Smartphone

Fazit

Das Fairphone hat zwar nicht die 100%-Fairness-Marke erreicht, allerdings ist dies bei der Komplexität weder möglich noch behaupten dies die Fairphone-Initiatoren. Dennoch kann man erkennen, welche bedeutenden Veränderungen möglich sind, wenn ein Hersteller sich ernsthaft darum bemüht. Das Fairphone ist damit vermutlich das fairste Smartphone auf dem Markt.

Das Fairphone kann auf der Fairphone-Webseite kostenpflichtig vorbestellt werden. Die Produktion startet am 17. Juni und die ersten Modelle werden im kommenden September  ausgeliefert. Sollte bis dahin etwas schief laufen, verspricht die Stiftung, das Geld zurückzuerstatten.

Nur ein Gutmenschen-Handy?

Was ist Eure Meinung zum Fairphone? Nur ein Gutmenschen-Handy als ein neues Statussymbol der Nachhaltigkeitsszene? Bringt es wirklich nachhaltige Veränderungen? Würdet ihr es kaufen? Wir sind gespannt auf Eure Gedanken!

Unser neues Strandtuch!

7 Jun
Bio Fairtrade Handtücher

Products with a story

Wer kennt das nicht? Man geht im Urlaub an den Strand und das Schwerste in der Tasche ist das große Strandtuch? Wenn man endlich am Strand liegt, ist das Liegetuch etwas zu kurz und man hat die Wahl, entweder den Kopf oder die Füße in den heißen Sand zu legen? Ihr freut euch auf den Saunabesuch, aber müsst dafür schwere, platzraubende Saunatücher mitschleppen? Genau für diese Fälle haben wir unser neues Handtuch geschaffen!

Bio Fairtrade Waffelpiquee

Waffelpiquee-Handtuch

Wir wollten ein Strandtuch schaffen, dass nicht nur groß genug ist, sondern auch gleichzeitig leicht und weich. Dazu haben wir eine edle Waffelpiqueé-Webung gewählt, was einen idealen Kompromiss zwischen geringem Gewicht, flauschiger Weichheit und edlem Design darstellt. Woher der Name kommt, kann man auf den Fotos leicht erkennen. Es ist eine Webart, die normalerweise nur in der Hotelbranche verwendet wird und selten im normalen Verkauf zu finden ist.

Als Größen haben wir 100cm x 200cm und 77cm x 160cm im Programm und trotz der Größe sind die Bio-Handtücher aufgrund der geringen Webdichte von nur 270g/qm erstaunlich leicht. Natürlich sind wir unseren hohen Ansprüchen an die Produktionsstandards treu geblieben und daher ist es das erste Mal, dass es so ein Handtuch in Fairtrade- und Bio-Qualität gibt! Die Handtücher sind aus zertifizierter Bio-Baumwolle (GOTS) und tragen das Fairtrade-Siegel, das uns garantiert, dass sowohl beim Anbau der Baumwolle als auch bei der Weiterverarbeitung alle Arbeiter einen fairen Lohn und gute Arbeitsbedingungen genossen haben.

Natürlich gilt auch für diese Handtücher unser Eins zu Eins-Versprechen: Für jedes verkaufte Produkt spenden wir eine bedürftigen Person ein gleichwertiges Produkt. Dabei legen wir hohe Ansprüche an die Organisation der Hilfsaktionen an und haben mittlerweile schon mehrere schöne Hilfsaktionen durchgeführt. Natürlich legen wir Wert auf Transparenz und daher könnt ihr anhand der Eins zu Eins-Nummer auf Eurem Produkt den kompletten Produktionsweg und die unterstützte Hilfsaktion auf unserer Webseite nachvollziehen.

Du magst unser neues Handtuch? Du bist begeistert von unserer Philosophie? Dann schreib es uns und sag es weiter!

Bio Handtücher

Bio-Fairtrade-Handtuch

Pure Soul

29 Mai

Die Flut von Magazinen und Zeitschriften kann jeder von uns im örtlichen Supermarkt bewundern. Die meisten dieser Zeitschriften erscheinen allerdings irgendwie austauschbar. Aber ab und zu erwischt man dann doch eine Zeitschrift, die nicht nur im Druckformat etwas anders ist, sondern auch eine etwas andere Ausrichtung hat. Wir stellen vor: Pure Soul.

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Pure Soul ist ein neues Frauenmagazin im Hochglanzformat und widmet sich Themen aus den Bereichen Spiritualität, Meditation und Lebensglück. „Pure Soul“ erscheint vier Mal im Jahr (weitere Infos hier). Zudem gibt es die „Pure Soul“  über iTunes oder google Play Store: hier erhält man die vergangenen Ausgaben gratis und die aktuelle Ausgabe zu einem günstigeren Preis. Natürlich ist das Magazin auch bei Facebook aktiv.

Das Schöne ist: In der aktuellen Ausgabe sind auch wir von Caleb’s Hill vertreten! Die kreative Firmenidee von Caleb’s Hill war „Pure Soul“ einen großen Artikel mit schönen Fotos von unseren Hilfsaktionen in Uganda und Indien wert. Zum Lesen des Artikels einfach auf den Artikel unten klicken!

PureSoul