1zu1-Hilfsaktion in Kampala, Uganda!

15 Mai

Sie sind der Grund, warum wir Caleb’s Hill gegründet haben: die 1zu1-Hilfsaktionen. Wenn man die Bilder sieht, die Geschichten dahinter hört und merkt, wie die Leben fremder Menschen positiv beeinflusst werden, dann macht das Arbeiten noch viel mehr Freude!

Nachdem wir bei unserer letzten Hilfsaktion in zwei Slums in der Region Uttarakhand in Indien geholfen haben, wechselten wir diesmal den Kontinent und halfen in Uganda. Für unsere Hilfsaktion wurden dabei zwei Städte ausgesucht: Zum einen die Hauptstadt Kampala und zum anderen die Stadt Lira, im Norden Ugandas, wo bis vor wenigen Jahren noch bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten.

Zusammen mit unserer Partnerhilfsorganisation Kinderhilfswerk – Global Care haben wir uns eine ungewöhnliche Gruppe von Bedürftigen ausgesucht: Großmütter! Warum wir uns ausgerechnet Großmütter ausgesucht haben, können Sie unten lesen.


Was haben wir gemacht?

Wie große Teile des afrikanischen Kontinents ist auch Uganda von einer starken AIDS-Verbreitung betroffen: Die HIV-Infektionsrate wird momentan auf 5-15% geschätzt [1]. Dies ist einer der Gründe für die geringe Lebenserwartung von nur 48 Jahren [2] in Uganda. Zusammen mit der hohen Fruchtbarkeit (7,1 Kinder pro Frau) führt dies zu einem sehr geringen Altersdurchschnitt der Bevölkerung von lediglich 15 Jahren.

So ist es eine traurige Tatsache, dass in manchen Gegenden fast die komplette Elterngeneration an AIDS verstorben ist und damit eine Vielzahl von verwaisten Kindern hinterlässt. Oftmals kümmert sich die Generation der Großeltern um ihre elternlosen Enkel, allerdings ist auch diese Generation von viel Leid betroffen. Da während des totalitären Regierungsstils von Idi Amin viele Männer bei den Kämpfen umkamen, leben vielmals nur noch die Großmütter.

Diese Großmütter sind meistens über 70 Jahre alt und haben sowohl den Tod ihrer Männer im Krieg als auch den AIDS-Tod ihrer eigenen Kinder erlebt und ziehen nun zum zweiten Mal in ihrem Leben Kinder groß. Diese alten Frauen kommen durch das Erziehen ihrer Enkel nicht nur an ihre körperlichen sondern auch an ihre finanziellen Grenzen und sind dankbar für jede Hilfe. Sie werden daher durch ein ‚Großmutter-Projekt‘ unserer Partnerhilfsorganisation unterstützt.

Im Rahmen dieses ‚Großmutter-Projekts‘ haben wir zum einen in der Hauptstadt Kampala und zum anderen in der Stadt Lira über 100kg bzw. 50kg Decken gekauft. Wir haben die Decken über einheimische Mitarbeiter bei lokalen Händlern vor Ort bezogen, um schon durch den Einkauf der Ware den Menschen vor Ort zu helfen. Die Bilder vom Einkauf zeigen die Händlerin, deren kompletten Bestand wir aufgekauft haben, so dass sie noch zusätzliche Ware von benachbarten Händlerinnen holen musste!

Bei unserem Einkauf haben wir darauf geachtet, teure und hochwertige Decken zu kaufen, da billige Decken aufgrund der hohen Feuchtigkeit in den Häusern schnell verfaulen können. Ein Teilnehmer der Verteilaktion berichtete, dass manche Häuser sich in einem so schlimmen Zustand befänden, dass man in Europa wahrscheinlich noch nicht mal seinen Rasenmäher dort unterstellen würde, weil dieser sonst vermodern und verrosten würde. Daher achteten wir beim Einkauf auf Qualität statt Quantität.

Die eingekauften Decken wurden bei persönlichen Besuchen den Frauen übergeben. Die nachfolgenden Bilder zeugen von der Freude der Frauen über die unerwarteten Geschenke.

Besonders berührt hat uns die Geschichte einer Großmutter (siehe Fotos unten), die aufgrund ihrer Gesundheit auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Zwar besitzt sie mittlerweile einen Rollstuhl, allerdings kann sie ihn wegen des desolaten Straßenzustands nicht benutzen und verwendet stattdessen eine alte Holzkrücke. Diese Frau hat im Krieg während der Herrschaft von Idi Amin ihren Mann verloren. Da die eigenen 4 Töchter in den vergangenen Jahren an AIDS gestorben sind, zieht sie ihre 7 Enkelkinder alleine auf.

Zuletzt möchten wir noch von einer besonderen Situation berichten: Bei einem Treffen im Rahmen des ‚Großmutter-Projekts‘ wurden von uns einige Decken an die anwesenden Großmütter verteilt. Aus Freude und Dankbarkeit über die Geschenke tanzten und sangen die Frauen! Es ist ein beeindruckendes Gefühl durch unsere 1zu1-Hilfsaktionen soviel Freude in mehreren tausend Kilometer Entfernung auszulösen!

Mehr Bilder finden Sie unter www.calebshill.de!

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[1] Quelle: United Nations Development Programme: Human Development Report 2008/09

[2] Quelle: Länderdatenbank der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung

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